StartLokalesKünstliche Intelligenz: Mythos, Magie und Methodik

Künstliche Intelligenz: Mythos, Magie und Methodik

Veröffentlicht am

Geschäftsführer Andreas Grotendorst, (l.). KI_Botschafter Marvin Liedmeier und Vorsitzender-Manfred Müller. Foto: Presse

Marvin Liedmeyer berichtet bei Westfalen e.V. über „Künstliche Intelligenz: – Mythos, Magie und Methodik“

Münster/Hamm. Marvin Liedmeyer hat nicht zu viel versprochen: Die Erläuterungen des 23-jährigen zum Thema „Künstliche Intelligenz: – Mythos, Magie und Methodik“ fesselten die über 50 Interessierten, die im Anschluss an die Mitgliederversammlung von Westfalen e.V. in den Veranstaltungsraum der NRW-Bank in Münster gekommen waren, geradezu.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Der KI-Botschafter des Ahauser Unternehmens „Tobit Laboratories“ zeigte an Praxisbeispielen auf, welche Chancen und Risiken mit der neuen Technologie-Nutzung verbunden sind – und welche Faszination davon ausgeht. Er stellte dabei auch das kostenlose KI-Tool Sidekick vor, das die Ergebnisse verschiedener KI- Technologien datenschutzgrundkonform zusammenführt.

Attraktivität und Grenzen der KI-Nutzung

Laut Liedmeyer zeichne sich die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) durch ihre Fähigkeit aus, „menschenähnliche Antworten“ zu liefern. Die kostenfreie Verfügbarkeit und die Einladung zum Ausprobieren machten sie besonders attraktiv. Jedoch fügte er hinzu, dass KI bei der Aufbereitung vorhandener Informationen ihre Grenzen habe, besonders wenn es um Antworten auf Wissensfragen gehe.

Abhängigkeit von Eingabedaten

Die Qualität der KI-generierten Aussagen hänge maßgeblich von den eingespeisten Daten ab. Diese Daten nutze das System wiederum für seine Weiterentwicklung, erklärte Liedmeyer. Trotz gewisser Einschränkungen könne die KI komplexe und anspruchsvolle Themen, wie juristische oder medizinische Inhalte, verständlich machen. Liedmeyer schrieb der KI eine Übersetzerrolle zu, die auch im wörtlichen Sinne zu verstehen sei.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten der KI

Da KI „menschenähnliche Antworten“ gebe, kostenlos genutzt werden könne und zum Ausprobieren einlade, sei die Nutzung attraktiv, erklärte Liedmeyer, um zugleich hinzuzufügen, dass die Aufbereitung vorhandener Informationen nicht für Antworten auf Wissensfragen geeignet sei. Die Qualität der KI-Aussagen sei stark von den Eingaben, also den eingespeisten Daten abhängig, die das System wiederum für die Weiterentwicklung verwende. Komplexe und schwierige Inhalte – etwa zu juristischen oder medizinischen Inhalten – könnten durch KI einfach erklärt werden, schrieb er der KI eine – auch im wörtlichen Sinne – Übersetzerrolle zu. Die KI könne Rollen übernehmen, etwa von Lehrern oder Journalisten, so dass deren Standpunkte und Sichtweisen erfahrbar werden. Sogar Briefe oder Texte könnten abfotografiert und deren Inhalt von der KI zusammengefasst werden.

Der Dreiklang von „Perfekte Daten, Präzise Anweisungen und Messerscharfe Analysen“ ermögliche die Nutzung der Technik, die quasi im menschlichen Gewand daherkommt.

KI als eigenes Schulfach

Es gebe – zumindest bisher – keine Möglichkeiten, die Verwendung von KI nachzuweisen. Auch unter dem Aspekt solle die Stärkung der Medienkompetenz ausgebaut werden, etwa durch die Installierung als eigenes Schulfach. Sehr nützlich könne die KI-Unterstützung beim Verfassen von Texten oder auch als Anregung Geschenkvorschlägen sein. Da die Technik noch in den „Kinderschuhen“ stecke, seien viele Frage ungeklärt, etwa der Copyright-Schutz.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!