Am Mittwoch, den 24. April, feierte das Café Kick der Caritas Dorsten sein 30-jähriges Jubiläum. Die Veranstaltung fand in einer Atmosphäre voller Musik und Gemeinschaft statt. Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigte in seiner Rede die unermüdliche Arbeit der Café-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterstrich sein Engagement mit einer persönlichen Spende.
Anlässlich dieses besonderen Anlasses versammelten sich 65 geladene Gäste, darunter Vertreter aus einem breit gefächerten Kooperationsnetzwerk, zu dem Drogenberatungsstellen, die Wohnungslosenhilfe und die Bewährungshilfe gehören. Ebenso waren lokale Institutionen wie das Jobcenter, das Sozialamt und die Polizei vertreten, was die tiefe Verwurzelung und breite Unterstützung des Cafés in der Gemeinde unterstreicht.

Lebhafter Austausch
Bürgermeister Tobias Stockhoff hob in seiner Rede die bedeutende Arbeit der Mitarbeiter des Café Kicks hervor und unterstützte deren Engagement durch eine persönliche Spende. Die Veranstaltung fand in einer entspannten Atmosphäre statt, musikalisch begleitet von Alexander Freier. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um in einem lebhaften Austausch und in tiefgehenden Reflexionen die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Cafés zu beleuchten. Während der Veranstaltung traten auch Karl Heinz Berse, der ehemalige Leiter der Drogen- und Suchtberatung, und die Hauptverantwortliche Christiane Koning ans Rednerpult, um ihre Einblicke und Visionen zu teilen.

Herausforderungen in der Drogenszene
Die Reden während der Veranstaltung richteten das Augenmerk besonders auf die aktuellen Entwicklungen in der Drogenszene Dorstens. Christiane Koning, eine der Hauptverantwortlichen, unterstrich die Notwendigkeit, politische Denkweisen zu überarbeiten, um Menschen, die durch das herkömmliche Netz der Suchthilfe fallen, effektiver zu unterstützen. Sie wies darauf hin, dass die Zunahme psychischer Erkrankungen unter der Klientel es zusätzlich erschwert, den tatsächlichen Hilfebedarf adäquat zu erfüllen.

Des Weiteren wurden die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks sowie die spezifischen Bedürfnisse der Klienten hervorgehoben. Die Veranstaltung fand ihren Abschluss in einem geselligen Beisammensein, bei dem die Beteiligten das Event als vollen Erfolg bewerteten.




























