StartLokales100 Jahre WINDOR Dorsten: Bewegte Firmengeschichte

100 Jahre WINDOR Dorsten: Bewegte Firmengeschichte

Veröffentlicht am

WINDOR-Geschäftsführer Markus Funk (rechts) erhält von Prof. Dr. Ulrich Sick und Katja Venghaus (beide IHK Nordwestfalen) eine Urkunde.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums lud die Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (kurz WINDOR) Dorstener Firmen, Politik, Verwaltung und Netzwerkpartner zu einem Sommerfest in den Treffpunkt Altstadt ein.

Rund 200 Gäste folgten der Einladung und genossen einen Abend voller Musik, interessanter Gespräche und Networking in lockerer Atmosphäre.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Begrüßung und musikalische Highlights

WINDOR-Geschäftsführer Markus Funk begrüßte die Gäste. Ihm folgten Grußworte von Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie von Prof. Dr. Ulrich Sick von der Industrie- und Handelskammer (IHK). „The Candylikes“ sorgten mit ihren großartigen Stimmen für den akustischen Höhepunkt des Abends und luden zum Verweilen und Feiern ein.

Networking in entspannter Atmosphäre

Nach den offiziellen Reden und dem Musikprogramm nutzten die Gäste bei gutem Essen und erfrischenden Getränken die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Das Sommerfest bot einen perfekten Rahmen für den Austausch und das Networking.

Ein Blick zurück: 100 Jahre WINDOR Firmengeschichte

Die WINDOR GmbH feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses beeindruckende Jubiläum reflektiert eine bewegte Firmengeschichte. Ursprünglich als Hafen- und Betriebsgesellschaft gegründet, förderte WINDOR schon damals die Wirtschaft in der Region. Durch strategische Grundstücksgeschäfte unterstützte sie Stadtentwicklungsprojekte wie im Bereich Maria-Lindenhof, Glashütte oder dem Gewerbegebiet Dorsten-Ost.

In den 1960er Jahren nahm die Hafenanschlussbahn ihren Betrieb auf und leistete einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standortes. 1991 erfolgte die Umfirmierung zur Dorstener Versorgungs- und Betriebsgesellschaft, mit einer Erweiterung um das Aufgabenfeld Energieversorgung für öffentliche Gebäude sowie Wohn- und Geschäftshäuser.

Entwicklung und Umbenennung zu WINDOR

Mit der Übernahme der Wirtschaftsförderung und großer Teile des Liegenschaftsamtes der Stadtverwaltung entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Anfang 2003 wurde die Gesellschaft in Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH, kurz WINDOR, umbenannt. Dieser Name wurde in einem Wettbewerb ausgewählt und dient bis heute als Vorbild für andere städtische Tochtergesellschaften wie etwa INFRADOR.

Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Dorstens

WINDOR beeinflusste die wirtschaftliche Entwicklung Dorstens in den letzten 20 Jahren maßgeblich. Trotz des Stellenabbaus nach der Schließung des Verbundbergwerks Lippe und weiterer großer Arbeitgeber schuf WINDOR durch Brachflächenrecycling, beispielsweise im Interkommunalen Industriepark Dorsten/Marl, auf der Zechenfläche Fürst-Leopold und in der Großen Heide Wulfen, Platz für Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze.

Dank eines guten Branchenmixes ohne Clusterbildung kam Dorsten gut durch die Coronakrise und bleibt ein attraktiver Standort für Unternehmen verschiedenster Branchen.

Über WINDOR

Die WINDOR GmbH und ihre Vorgänger sind seit 100 Jahren ein wichtiger Partner für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Mit einem breiten Aufgabenfeld und einem klaren Fokus auf die Förderung der lokalen Wirtschaft trägt WINDOR maßgeblich zur Attraktivität und Zukunftsfähigkeit Dorstens bei.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!