Am dritten Augustwochenende wird sich die östliche Dorstener Innenstadt wieder in einen abwechslungsreichen Biergarten verwandeln. Zum 13. Mal lädt die Bierbörse Dorsten an die Wall- und Grabenanlage ein, und stellt dabei sogar einen kleinen Rekord auf.
Seit 2010 gehört die Dorstener Bierbörse zu den festen Terminen im Dorstener Veranstaltungskalender. Zwar gab es immer mal Veränderungen im Aufbau oder der Programmgestaltung, aber der Grundcharakter bleibt derselbe: In gemütlicher Atmosphäre kommen die Besucher zusammen und ins Gespräch. Dabei können sie entweder ihr Lieblingsbier trinken oder sich aus einer gigantischen Auswahl etwas bislang Unentdecktes aussuchen. Und dank des breiten Angebotes kann man sich auch mit Wein, einem Cocktail oder ganz ohne Alkohol erfrischen.

In diesem Jahr feiert die Bierbörse Dorsten sogar einen kleinen Rekord. „Wir haben 36 Teilnehmer mit ihren Ständen dabei. Damit ist es die größte Bierbörse seit dem Umbau der Dorstener Innenstadt“, freut sich Organisatorin Carina Schmidt. Dabei stand die erfahrene Projektleiterin von der Firma intervent auch in diesem Jahr vor einigen kniffligen Aufgaben. „Leider können wir in diesem Jahr den Platz vor der Johanneskirche nicht nutzen“, erklärt Schmidt. Die Gemeinde hatte Eigenbedarf angemeldet, und so mussten die Stände etwas anders aufgebaut werden. Mit der Lösung ist Carina Schmidt aber zufrieden. „Die Meile zieht sich nun etwas breiter entlang der Wall- und Grabenanlage bis etwa zur Polizei. Das ist gut, da die Leute ohnehin gerne am Wasser sitzen“, so die Projektleiterin.

Riesige Auswahl auf der Bierbörse Dorsten
Rund 600 Biersorten sind im Angebot. Dazu gehören bekannte heimische Marken, aber auch Importgüter aus beispielsweise Österreich, Polen, Tschechien, Irland oder Griechenland. Auch der bekannte Dorstener Getränkeunternehmer und Wirt Peter Abel verspricht einige Überraschungen. „Wir haben dieses Mal etwa Kölschen Flieger oder Tango Hell im Angebot“, verrät er und ergänzt mit einem Lächeln: „Was das ist, kann man dann ja bei uns ausprobieren.“

Kulinarische Angebote gegen den großen und kleinen Hunger
Um die richtige Grundlage zu schaffen oder einfach auch den Hunger zu stillen, gibt es natürlich auch etwas zu essen. interevent-Chef Thomas Hein schwärmt schon jetzt von den Bratkartoffeln mit speziellen Toppings. „Da gibt es etwa grünen Spargel oder Rindfleisch, und das Aioli – einfach ein Genuss“, sagt er.

Für den süßen Zahn stehen Crêpes oder kandierte Früchte bereit, während Fans der brasilianischen Küche die an Küchlein erinnernden Pastéis kosten können. Und wie es sich für eine Stadt zwischen Münsterland und Ruhrgebiet gehört, dürfen natürlich auch die Currywurst und die Pommes nicht fehlen. Um Müll zu vermeiden, setzen die Organisatoren bei der Ausgabe der Speisen übrigens konsequent auf Mehrweg- oder essbares Geschirr. „Nur bei den Getränken setzen wir auf Glas“, betont Carina Schmidt. „Bier aus Pappbechern – so etwas passt nicht zu uns.“ Der bei Sammlern beliebte Gravurstand ist auch wieder vor Ort, bei dem man sich seine Gläser mit einem besonderen Motiv verzieren lassen kann.

Unterstützt wird die Dorstener Bierbörse von der Vereinten Volksbank. „Wir fördern gerne Feste, bei der unsere Kunden Spaß am Leben haben. Und das ist bei der Bierbörse der Fall“, erklärt Unternehmenssprecher Ralf Bröker. Für die jungen Gäste hat die Vereinte Volksbank ein Bier-Pong-Turnier ausgerufen, bei denen Tischtennisbälle in wassergefüllte Becher zu werfen sind. Die Gewinner können sich über einen Bier-Pong-Tisch für zuhause freuen. Damit lässt sich die Zwischenzeit zwischen den Bierbörsen wunderbar überbrücken.

Öffnungszeiten vom 16. bis 18. August
Die Bierbörse startet am Freitag um 15 Uhr mit der offiziellen Eröffnung, bei der auch Volksbank-Vorstand Ingo Hinzmann und Bürgermeister Tobias Stockhoff eine wichtige Rolle spielen. Samstags und Sonntags eröffnet die Bierbörse jeweils um 13 Uhr. Das letzte Bier wird Freitags und Samstags um 24 Uhr, am Sonntag um 20 Uhr ausgeschenkt. Die Bierpreise bewegen sich im Schnitt zwischen drei und sechs Euro pro Glas, je nach Sorte. Für die Gläser wird ein Pfand erhoben.




























