Am Donnerstag wurden beim Warntag in Dorsten an 24 verschiedenen Standorten die Sirenen getestet – 21 davon funktionierten einwandfrei. Nun bittet die Stadt Dorsten die Bürger um Rückmeldungen.
Die Stadt Dorsten, die Bundesländer und der Bund haben am heutigen Donnerstag erneut einen bundesweiten Warntag durchgeführt. Dieser begann um 11 Uhr mit dem Versand der ersten Probewarnungen. Für Dorsten ergab der Test: 21 Sirenen funktionierten ohne Probleme, während drei Sirenen nicht vollständig funktionsfähig waren.
Wie lief der bundesweite Warntag ab?
Um 11 Uhr aktivierte der Bund die Warnkanäle über Mobiltelefone (Cell Broadcast und Warn-Apps) sowie die Medien. Gleichzeitig löste die Kreisleitstelle Recklinghausen zum ersten Mal die Dorstener Sirenen mit dem Signal „Entwarnung“ (1 Minute Dauerton) aus. Die Stadt Dorsten wies zusätzlich auf ihrer Homepage auf den Warntag hin.
Gegen 11.05 Uhr ertönte dann das Sirenensignal „Warnung“ (1 Minute auf- und abschwellender Heulton), gefolgt um 11.10 Uhr von einer weiteren „Entwarnung“ über die Sirenen. Der Warntag endete dann um 11.45 Uhr mit der finalen Entwarnung des Bundes über Warn-Apps und Medien. Eine Entwarnung über Cell Broadcast ist derzeit noch nicht verfügbar.
Wie verlief der Warntag in Dorsten?
Ziel des Warntages ist es, die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme in Dorsten zu überprüfen. Mitarbeitende der Stadtverwaltung kontrollierten dafür um 11 Uhr an allen 24 Sirenenstandorten die Signale. Das Ergebnis: 21 Sirenen funktionierten einwandfrei (grüne Markierungen), während drei Sirenen Probleme aufwiesen (rote Markierungen). Diese befanden sich an der Rudolf-Diesel-Straße 5 (Feldmark), der Barbarastraße 61 (Feldmark) und der Glück-Auf-Straße 267 (Hervest).

Stadt bittet um Unterstützung
Die Stadt Dorsten bittet die Bevölkerung um Rückmeldungen. Über diesen Link können Bürger ihre Beobachtungen zum Sirenentest mitteilen. Besonders wichtig für die Analyse ist der genaue Standort der Beobachtung, um die Rückmeldungen zu verarbeiten und Erkenntnisse zu gewinnen.
Hinweis: Personenbezogene Daten werden dabei nicht erfasst. Lediglich die Koordinaten der Meldungen werden genutzt, um diese mit der Sirenenkarte abzugleichen. Rückmeldungen sind dabei bis Sonntag, den 15. September, möglich. Im Anschluss werden die Rückmeldungen dann ausgewertet.
Eine Übersicht der 24 Sirenenstandorte in Dorsten findet man auch im Geodatenportal. Zusätzliche Sirenenstandorte in Östrich, Lembeck und Wulfen-Barkenberg werden 2024 und 2025 installiert.




























