Rund drei Wochen nach einem versuchten Tötungsdelikt in Dorsten ist der mutmaßliche Täter in der vergangenen Woche in Großbritannien festgenommen worden. Die deutschen Behörden haben inzwischen die Auslieferung des Mannes nach Deutschland beantragt.
Dem 32-Jährigen Syrer Mahmoud H. aus Viersen wird versuchter Mord vorgeworfen. Er soll am 12. Oktober in einem Hausflur auf einen ebenfalls 32-jährigen Dorstener geschossen haben. Dabei hatte der Dorstener Verletzungen erlitten.
Rückblick: Mordversuch mit Schusswaffe
Der Vorfall ereignete am 12. Oktober gegen 16 Uhr, als der Dorstener seine Wohnung verließ und in den Hausflur trat. In diesem Moment soll der Tatverdächtige Schüsse auf ihn abgefeuert haben. Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Opfer, sich in seine Wohnung zurückzuziehen. Nach der Schussabgabe flüchtete der mutmaßliche Täter in einem Auto.
Das Opfer wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise bestand keine Lebensgefahr. Die Ermittler gingen damals von Eifersucht als Tatmotiv aus.
Noch in der Tatnacht durchsuchten Spezialeinsatzkräfte die Wohnung des Verdächtigen in Viersen. Der Mann war jedoch nicht anzutreffen, aber das Fluchtfahrzeug konnte sichergestellt werden.
Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und hatte seitdem intensiv nach dem flüchtigen 32-Jährigen gefahndet. Nun konnte die britische Polizei den Mann fassen. Er wartet auf seine Auslieferung.




























