Am Mittwoch, 5. Februar 2025 enthüllten der Bürgermeister und der Lions Club Dorsten Hanse die 49. Geschichtsstation. Die nächste Station steht bereits fest und soll bald eröffnet werden.
Die Schüler der Agathaschule auf der Dorstener Hardt hatten fleißig geprobt, um die Enthüllung der 49. Geschichtsstation an ihrer Schule zu feiern. Am Mittwochmorgen eröffnete Konrektor Markus Buchholz den Termin mit Bürgermeister Tobias Stockhoff und dem Lions Club Dorsten Hanse in der Sporthalle.
Dr. Hans-Jakob Gerlings, Kantor an der Stadtpfarrkirche St. Agatha, leitete den Chor, in dem alle Schüler mitsangen. Am Namenstag der heiligen Agatha und 130. Geburtstag der Schule stampften die Schüler bei ihrem Applaus so sehr, dass die Schulbesen einiges zu tun bekamen.
„Was? Hä?“
In seiner Rede betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff, dass die größte und (vermutlich) älteste Schule der Stadt damit die mit Abstand größte Einweihungsfeier einer Geschichtsstation bekomme.

Als der ehemalige Schulleiter Herbert Rentmeister erzählt, dass auch er damals zur Agathaschule gegangen war und seinen alten Schulranzen aus Leder aufsetzte, eine alte Schreibtafel und ein Schneewittchen-Buch präsentierte, hörten die Schüler nicht mehr auf zu staunen. Ein kollektives langgezogenes „Was?“ und „Hä?“ wanderte mehrfach durch die bestuhlten Reihen der Sporthalle.

Bei 40 ist noch nicht Schluss
Auch dieses Mal spendete die Vereinte Volksbank einen Teil für das Projekt. Vor dem Schultor schnitten die Schüler schließlich das Band um die noch bedeckte Tafel der Station durch. Die Tafel erzählt die Geschichte der Schule und ordnet diese ins Zeitgeschehen ein. Pastoralreferentin Sarah Maria Humberg von der Pfarrei St. Agatha weihte die Station.

Der Lions Club hatte ursprünglich 40 solcher Stationen angedacht, das Projekt dann aber weiter fortgesetzt. Dr. Josef Ulfkotte vom Lions Club und Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. war es wichtig, da nicht einfach aufzuhören: „Man kann sich Zahlen setzen und dann Schluss machen“, so Ulfkotte, „aber manche Themen sollten der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.“ Wenn es bei der Besprechung im Lions Club dann keine Geschichtsstation werde, dann vielleicht eine Standpunkttafel. Die nun bislang vorletzte Geschichtsstation hatte der Lions Club im vergangenen Jahr am Munitionsdepot in Wulfen platziert, die bislang letzte Standpunkttafel 2023 am Barloer Busch in der Feldmark.

50. Geschichtsstation kommt
Beim 750. Jubiläum der Stadt Dorsten hatten der damalige VHS-Direktor Franz-Josef Stevens und seine Frau die Geschichtsstationen ins Leben gerufen. Die erste findet sich am Franziskanerkloster. Die Vorbereitungen für eine weitere Station seien laut Ulfkotte und Lions-Clubmaster Peter Günther fast abgeschlossen. Diese werde in diesem Jahr am Holzplatz an der „Kirche im Bahnhof“ in Hervest aufgestellt.




























