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LEADER-Region “Hohe Mark” fördert Kleinprojekte

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Alljährlich lädt die LEADER-Region “Hohe Mark” (Dülmen, Dorsten inkl. Lembeck, Rhade, Alt-Wulfen, Deuten, Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Heiden und Reken) zu der Förderung von Kleinprojekten ein. Dieses Jahr geht es am 3. März los. Erstmals gibt es vorab einen Infoabend.

Am 3. März startet der Förderaufruf der Region. Die Bewerbung dafür läuft dann bis zum 11. April, wobei die Teilnehmer sich vor dem Einreichen des Antrags vom Regionalmanagement beraten lassen können.

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Den Antrag selber reicht der Projektträger ein. Er sollte das Konzept, die wichtigsten Informationen und eine Kostenkalkulation enthalten. Dabei kann jede natürliche Person Träger sein, aber auch Personengesellschaften, juristische Personen des privaten Rechts, wie Vereine oder Stiftungen, und juristische Personen des öffentlichen Rechts, z. B. Kommunen oder Kirchen.

Erstmalig dieses Jahr findet ein Infoabend während der Bewerbungsphase statt. Die Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann erklärt: „Mit dem digitalen Infoabend am 25. Februar 2025 um 18 Uhr wird ermöglicht, dass sich viele Interessierte über die Besonderheiten des Kleinprojekte-Förderprogramms 2025 informieren können – und das unabhängig von ihrem Standort.“

Ein Stück Freude für den Ort

Für die Fördermitteln können sich kleine Infrastrukturmaßnahmen bewerben, die einen hohen öffentlichen Mehrwert mit sich bringen. Unter solche Kleinprojekte fallen zum Beispiel Hinweistafeln, Einrichtungsgegenstände für Museen oder auch Dorfgemeinschaftshäuser, die Gestaltung von öffentlichen Plätzen, aber auch die Förderung von lokalen Printmedien.

Wichtig ist, dass das Projekt öffentlich zugänglich ist. Insgesamt sollen die Fördermittel die Gebiete zu einem Lebens-, Arbeit-, Erholungs- oder Naturraum entwickeln (Bänke, Spielplatzausstattung etc.).

Die Bänke an der Tüshaus-Mühle wurden durch LEADER gefördert. Foto: Schulte

„Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum zu sichern und weiterzuentwickeln. Das GAK-Förderprogramm bietet die Möglichkeit, kleinere Projekte mit einem kurzen Umsetzungszeitraum zu realisieren. Wir freuen uns auf die kreativen Ideen und den gemeinsamen Austausch mit regionalen Akteuren“, so Andrea Große-Heidermann.

Die maximalen förderfähigen Gesamtkosten liegen pro Einzelprojekt bei 20.000 Euro mit einer Förderquote von 80 Prozent. Das Budget soll zwar überschaubar sein, dennoch ist letztendlich der Mehrwert und die Zugänglichkeit entscheidend.

Im vergangenen Jahr konnten durch die Fördermaßnahmen auch Projekte in Dorsten umgesetzt werden. So erhielt der Außenbereich der Tüshaus-Mühle neue Sitzgelegenheiten. Im Seniorenzentrum Lembeck konnten sich die Besucher und Bewohner über eine neue Außenmarkise freuen.

Sonnendach am Seniorenzentrum Lembeck. Foto: privat

Anmeldung für die Fördermittel

Die Anmeldung verläuft über die offizielle Homepage oder per e-Mail an [email protected].
Gerne steht zudem LEADER-Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann unter 02561 917169-11 für Fragen zur Verfügung.

Welche Projekt gewinnt, wird Ende Juni entschieden. Über ein Punktebewertungsverfahren wird entschieden, wer den Zuschlag bekommt.

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