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Stadt Dorsten und Firma Muenet unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

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Breitband-Ausbau in den Außenbereichen. „Manufaktur“ Muenet aus Rosendahl hat sich auf Bauernschaften und Splittersiedlungen spezialisiert.

Die Stadt Dorsten und die Firma Muenet aus Rosendahl (Kreis Coesfeld) haben am Montag eine Kooperationsvereinbarung zur Versorgung der Dorstener Außenbereiche mit schnellen Glasfaser-Internet-Anschlüssen unterzeichnet.

(pd). Grundlage dafür ist eine weitere Vereinbarung, die Muenet mit dem Borkener Unternehmen Deutsche Glasfaser eingegangen ist.

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Das Bild zeigt Bürgermeister Tobias Stockhoff und Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels (vorn) sowie Arno Schade und Josef Hadick (beide WINDOR) und Regionalmanager Stephan Klaus von der Deutschen Glasfaser bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: Stadt Dorsten

Nachfragebündelung Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser wird in Östrich, Rhade und Lembeck die Siedlungsbereiche mit Glasfaseranschlüssen bis an Haus ausbauen; in Wulfen und Deuten wird bis zum 28. Mai abgefragt, ob auch hier die Nachfrage groß genug ist, um einen ähnlichen Ausbau durchzuführen.

In der Planung dafür werden Unternehmen und Stadt stets gefragt, ob sich aus dem Ausbau der Siedlungskerne auch eine Perspektive für den Außenbereich ergeben kann.

Besonderes Konzept

Dies ist nun durch die Kooperation mit Muenet möglich. Anders als die Deutsche Glasfaser, die sich als „Anschluss-Fabrik“ versteht, ist das Unternehmen aus Rosendahl die „Manufaktur“, die sich mit einem besonderen Konzept auf Bauernschaften und Splittersiedlungen spezialisiert hat.
Dabei schließen sich jeweils um die 60 Haushalte zu einem Ausbaubereich zusammen. „Entscheidend ist beim diesem Lösungsansatz: Ohne eigenes finanzielles und organisatorisches Engagement der Anwohner wird es nicht gehen. Die Menschen im Kreis Coesfeld haben aufgezeigt, dass am Ende auch in den Außenbereichen eine gute Breitbandversorgung stehen kann, wenn man bereit ist, sich mit Schaufel und auch Geld für die Anschlüsse einzusetzen“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Erfolgreich erprobt

Möglich wird dieses Modell nur durch die Deutsche Glasfaser, die die Hauptleitungen mit dem Siedlungsausbau überhaupt erst in die Nähe der Außenbereiche bringt. Das Modell ist andernorts bereits erfolgreich erprobt: „Im Kreis Coesfeld kann auf diese Weise bis Ende 2019 ein flächendeckender Ausbau mit Glasfaser erfolgen“, berichtet Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels.

Die Kooperation ist auch für die Deutsche Glasfaser wichtig: „In den Kommunen begegnet uns immer die Herausforderung, dass der Außenbereich schnelle Anschlüsse wünscht. Diese Herausforderung nimmt Muenet uns ab. Für die Kommunen ist diese Zusammenarbeit hoch interessant.“

Kontaktdaten gesammelt

Bei der Nachfragebündelung in Östrich, Lembeck und Rhade hat die Stadt bereits Kontaktdaten von Interessenten in Außenbereichen gesammelt, um ein gemeinsames, strukturiertes Vorgehen mit den Anwohnern ermöglichen zu können.

Die Sammlung dieser Kontaktdaten wird fortgesetzt: Wer zusätzlich zu denjenigen, die schon Ende letzten Jahres ihr Interesse bekundet haben, im Außenbereich Interesse hat, auch mit Eigenleistungen schnelle Anbindungen zu realisieren, sende eine Mail mit seinen Kontaktdaten an [email protected]

 

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