Nach dem Diebstahl der Bronzeschrift am Ehrenmal auf dem Friedhof Riedweg meldet sich nun auch Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst zu Wort. Als Vorsitzender der Tisa-von-der-Schulenburg-Stiftung zeigt er sich tief betroffen über den Vorfall.
„Ich bin zutiefst entsetzt über diesen respektlosen Angriff auf ein bedeutendes Kunstwerk unserer Stadt“, erklärt Lütkenhorst. „Tisa von der Schulenburg hat mit diesem Ehrenmal ein Werk geschaffen, das über Generationen hinweg zum Nachdenken und Gedenken einlädt. Der Diebstahl ist nicht nur ein materieller Verlust – er ist ein Angriff auf das kulturelle Gedächtnis und die Werte, für die dieses Denkmal steht.“

Die kunstvolle Bronzeinschrift war ein zentrales Element des Ehrenmals. Dieses wurde im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt errichtet. Tisa von der Schulenburg, Ordensfrau, Bildhauerin und Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, setzte sich ihr Leben lang für Frieden, Gerechtigkeit und Erinnerungskultur ein.
„Wir hoffen inständig, dass die Täter gefasst werden und die Tafel unversehrt wieder zurückkehrt. Dieses Kunstwerk verdient Schutz, Respekt und Achtsamkeit“, so Lütkenhorst weiter. Die Stiftung sei bereit, gemeinsam mit der Stadt und allen engagierten Bürgern über Wiederherstellung und künftige Schutzmaßnahmen zu beraten.
Die Stadt Dorsten bittet weiterhin um Hinweise zum Verbleib des gestohlenen Kunstwerks und ruft zur Aufmerksamkeit auf dem Friedhofsgelände auf.




























