Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Mobilität der Zukunft standen am Sonntag im Mittelpunkt der Dorstener Umwelt- und Mobilitätsmesse. Hunderte Besucher nutzten den Bürgerpark als Informationsplattform, um sich über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungen für eine grünere Zukunft zu informieren.
Zahlreiche Institutionen, Unternehmen und Initiativen präsentierten ihre Projekte, von innovativen Bauteilen bis hin zu Strategien für klimaresiliente Städte.
Innovative Fensterlösungen und grüne Stadtentwicklung
Unter den Ausstellern war auch eine Firma aus Duisburg. Sie stellte moderne Bauelemente vor, darunter pflegeleichte Fenster mit integrierten Rollläden. „Unsere Fenster lassen sich durch verschiedene Stellungen besonders leicht reinigen. Das ist nicht nur praktisch, sondern steigert auch die Langlebigkeit“, erklärte ein Mitarbeiter.

Mit einem Blick auf die großen Herausforderungen des Klimawandels präsentierte die Initiative Klima.Werk ihre Arbeit. Sie unterstützt zahlreiche Projekte in der Region, etwa die „Gießkannenhelden“ aus Soest oder die klimaresiliente Straße in Gladbeck. „Viele reden über den Klimawandel, wir handeln“, betonte ein Vertreter der Initiative.

Hochwasserschutz gewinnt an Bedeutung
Die Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch Dorsten und das Ruhrgebiet vor Hochwasser nicht gefeit sind. Passend dazu informierte das HochwasserKompetenzCentrum (HKC) über Schutzmaßnahmen für Gebäude. Ein zentrales Angebot ist der sogenannte Hochwasser-Pass, eine Checkliste, mit der Hauseigentümer die Gefährdung ihrer Immobilie einschätzen können. Ergänzend zeigte das HKC technische Lösungen wie spezielle Installationen zum Schutz von Fenstern und Türen.

Trinkwasser im Fokus
Großes Interesse weckte zudem der Stand der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Sie gewährte Einblicke in die aufwendigen Prozesse der Trinkwasseranalyse und -sicherung. „Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Unsere Aufgabe ist es, diese Qualität täglich zu garantieren“, erläuterte ein Sprecher. Mit ihrer Präsenz wollte die RWW verdeutlichen, wie viel Arbeit hinter dem scheinbar selbstverständlichen Luxus steckt, jederzeit reines Leitungswasser genießen zu können.

Impulse für die Zukunft
Die Umwelt- und Mobilitätsmesse machte deutlich, dass nachhaltige Lösungen nicht nur diskutiert, sondern bereits konkret umgesetzt werden. Von technischen Innovationen bis zu gesellschaftlichen Initiativen zeigte sich die Vielfalt an Ideen, die auch in Dorsten zu einer klimafreundlichen Zukunft beitragen können.




































