Am Freitagabend, den 5. September, hat der Verein Virtuell-Visuell seine diesjährige Kunstroute an der Lippestraße eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher versammelten sich um 19 Uhr, um den Auftakt der beliebten Veranstaltung mitzuerleben, die seit Jahren fest im Kulturkalender der Stadt verankert ist.
Die Kunstroute zeigt in diesem Jahr Arbeiten von Doris Gerhard, Gilda Bräuer, Alexander Fichtner, Simone Hölzle, Tanja Nowak, Ruth Ocken und Claudia Schnitzler im Franz. Die Vielfalt der Positionen reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Performance-Kunst.

Zur Eröffnung der Kunstroute begrüßte zunächst Doris Gerhard das Publikum. Sie organisiert die Route seit vielen Jahren mit großem Einsatz. „Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn Kunst die Straße füllt und Menschen miteinander ins Gespräch kommen“, sagte sie. Anschließend sprach der Vereinsvorsitzende Bernd Saalfeld, der die Bedeutung der lokalen Kunstszene hervorhob und den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern für ihr Engagement dankte.

Für einen künstlerisch-poetischen Akzent sorgte Gilda Bräuer, die mit einer eindringlichen Wortperformance den Abend bereicherte und das Publikum zum Nachdenken anregte.

Die Kunstroute kann noch heute bis 18 Uhr besucht werden sowie am kommenden Wochenende, 13. und 14. September. Im Anschluss daran lädt der Verein zu einem weiteren Highlight ein: Unter dem Titel „artist at work“ öffnet das Franz vom 16. bis 27. September seine Türen. Besucherinnen und Besucher haben dort die Gelegenheit, verschiedenen Kunstschaffenden direkt bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und den Entstehungsprozess neuer Werke mitzuerleben.

Mit der Eröffnung am Freitag hat der Verein Virtuell-Visuell einmal mehr gezeigt, wie lebendig und vielseitig die Kunstszene an der Lippestraße ist.




























