Die Geschichte des Bergbaus in Dorsten ist groß und tief mit der Stadt verbunden. Jahrzehntelang prägte sie Menschen, Landschaft und Identität.
Nun wird dieses Kapitel der Industriegeschichte anschaulich erlebbar: In Kooperation mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten e.V. hat Bergbauverein Dorsten sechs neue StandPunkt-Tafeln für den bergbaulichen Wanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ gestaltet.
Erweiterung des bestehenden Wanderwegs
Die neuen Tafeln ergänzen die bereits vorhandenen Geschichtsstationen entlang des Wanderwegs. Während diese die Entwicklung der Zechen Baldur und Fürst Leopold sowie der Zechensiedlungen beleuchten, widmen sich die neuen Tafeln gezielt einzelnen Aspekten. Themen wie der Zechenhafen, die Bergbaulandschaft im Marienviertel oder das Pumpwerk Hammbach in Holsterhausen werden dort vertieft vorgestellt.

Ziel: Geschichte anschaulich und greifbar machen
Ziel des Projekts sei es gewesen, die Spuren des Bergbaus an Ort und Stelle sichtbar zu machen und in verständlicher Sprache zu erklären. Unterstützt durch aussagekräftige Bilder sollen die Tafeln das historische Erbe Dorstens greifbar machen und den Zusammenhang zwischen Industrie, Landschaft und Stadtentwicklung verdeutlichen.
Erste Tafel stößt auf großes Interesse
Dass die neuen StandPunkt-Tafeln auf reges Interesse stoßen, zeige sich bereits jetzt, erklärte Manfred Wissing, Vorsitzender des Bergbauvereins Dorsten. Die erste angebrachte Tafel an der Umzäunung des Fördergerüsts von Schacht 2 der Zeche Fürst Leopold werde schon intensiv betrachtet.
Weitere Schritte geplant
Im nächsten Schritt bereitet der Bergbauverein gemeinsam mit seinen Partnern die Markierung des Wanderweges vor. Zudem ist eine Wanderkarte in Arbeit, die den gesamten Rundweg übersichtlich abbilden soll. Damit werde der Bergbau in Dorsten künftig noch besser erlebbar und bleibe als Teil der Stadtgeschichte präsent.




























