Mit bunten Laternen, Musik und der Martinsgeschichte feierten zahlreiche Besucher das Lichterfest in Dorsten. Der festliche Martinsumzug führte durch die Altstadt bis zum Platz der Deutschen Einheit, wo Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst die Geschichte des Heiligen Martin vortrug.

Ein Lichtermeer in der Innenstadt
Schon beim Einbruch der Dunkelheit füllten sich die Straßen der Dorstener Altstadt. Leuchtende Laternen, fröhliche Kinder und viele Familien verwandelten den historischen Stadtkern in ein warmes Lichtermeer. Aufgeregte Stimmen, leises Kichern und das Rascheln der Papierlaternen mischten sich mit Musik und Applaus.

Tradition mit Musik und Herz
Der Martinsumzug, begleitet vom Fanfarenkorps Hervest Dorsten, zog mit festlichen Klängen durch die Gassen. Viele Eltern und Großeltern begleiteten die Kinder auf ihrem Weg, während Besucher am Straßenrand die bunten Laternen bewunderten. „So schön war es schon lange nicht mehr“, meinte eine Mutter, deren Tochter stolz ihre selbstgebastelte Laterne hochhielt.

Martinsgeschichte unter freiem Himmel
Am Recklinghäuser Tor warteten die Besucher gespannt auf die traditionelle Martinsgeschichte. Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst erzählte sie auf der Bühne, ruhig, eindrucksvoll und mit viel Herz. Die Kinder lauschten aufmerksam, während die Laternen in der Dunkelheit leuchteten. Der Platz strahlte in festlichem Glanz.
Worte des Bürgermeisters
Im Anschluss trat Bürgermeister Tobias Stockhoff auf die Bühne. Er zeigte sich sichtlich erfreut über die große Resonanz und das friedliche Miteinander in der Innenstadt.
„Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Großeltern und natürlich lieber Martin, lieber Lambert, unser Altbürgermeister. Es ist schön, dieses Bild heute in unserer Innenstadt zu sehen“, sagte Bürgermeister Stockhoff.

Er bat die Kinder, ihre Laternen hochzuhalten. „Haltet sie mal ganz hoch, so weit ihr könnt, damit wir sie alle sehen können“, so Stockhoff. „Das ist wirklich ganz toll“, sagte der Bürgermeister.
Großartige Hilfsorganisationen und Reservisten
In seiner Ansprache betonte Stockhoff, wie wichtig das Engagement vieler Helferinnen und Helfer sei. „Wir haben eine tolle Feuerwehr, ein starkes THW, ein engagiertes DLRG, großartige Hilfsorganisationen und Reservisten, die für uns da sind, wenn wir in Not geraten“, sagte er. „All das ist nicht selbstverständlich, und diese Menschen haben sich einen großen Applaus verdient.“

Besonderen Dank richtete er auch an die musikalischen Gruppen. „Ein herzliches Dankeschön geht an die Blasmusik St. Marien und das Fanfarenkorps Hervest Dorsten. Ihr sorgt heute für die richtige Tonlage und Stimmung. Ohne euch wäre das Leben in Dorsten nicht so schön und vor allem nicht so feierlich.“
Zum Abschluss wandte sich Stockhoff an das Moderationsteam und den Veranstalterverein. „Ein herzliches Dankeschön an Luisa und an den Verein SAG JA zu Dorsten. Ihr habt uns ein wunderbares Lichterfest geschenkt. Das ist alles andere als selbstverständlich.“ Und weiter: „Ehrenamt braucht Nachwuchs. Und ihr habt gezeigt, dass Dorsten leuchtet, weil Menschen sich engagieren.“

Ein stimmungsvoller Ausklang in der Altstadt
Als die letzten Lichter erloschen, blieb ein zufriedenes Murmeln auf dem Platz. Viele Familien machten sich auf den Heimweg, und einige Besucher bummelten noch über den Platz, genossen einen Glühwein oder Kinderpunsch, bevor das Lichterfest 2025 seine Lichter ausknipste. Dorsten hatte wieder gezeigt, wie stark das Miteinander hier ist.





























