In einem Geflügelbetrieb in Dorsten-Wulfen besteht der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest. Mehrere verendete Puten wurden untersucht. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland Emscher Lippe hat den Virenstamm H5 nachgewiesen. Die endgültige Bestätigung des Subtyps H5N1 (Vogelgrippe) durch das Friedrich Loeffler Institut steht noch aus.
Fachleute des Kreis Veterinäramts haben gemeinsam mit den zuständigen Behörden entschieden, dass im betroffenen Betrieb sofort Maßnahmen notwendig sind. Dr. Siegfried Gerwert, Leiter des Kreis Veterinäramts, erklärt, dass die Ausbreitung der Seuche verhindert werden soll. Zudem wolle man den erkrankten Tieren weiteres Leid ersparen. Aus diesem Grund wird der gesamte Bestand getötet. Im Anschluss folgt eine gründliche Desinfektion des Betriebs, um mögliche Virenreste zu beseitigen.
Teilweise Sperrung für den Verkehr in Wulfen
Die Maßnahmen sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Damit die Einsatzkräfte sicher arbeiten können, wird die Straße Kippheide während dieser Zeit zur Einbahnstraße. Die Zufahrt erfolgt über die Weseler und Dülmener Straße und führt weiter über den Präsenkamp.
Aufstallpflicht könnte im Kreis Recklinghausen drohen
Sollte das Friedrich Loeffler Institut den Verdacht auf Geflügelpest H5N1 bestätigen, müssen sich Geflügelhalter im Kreis Recklinghausen auf zusätzliche Schutzmaßnahmen einstellen. In Teilen des Kreises könnte eine Stallpflicht notwendig werden.
Weitere Informationen zur Geflügelpest bzw. Vogelgrippe stellt der Kreis Recklinghausen online zur Verfügung: www.kreis-re.de/tierseuchen




























