Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Fröhliche Weihnacht überall!
Hurra, hurra – heute Morgen war er endlich verschwunden, dieser hässlich rote Strich auf dem Corona-Test-Set, der mir die letzte Woche vor Weihnachten verhagelt hat: Kein Mister-Trucker- Weihnachtsmarkt, kein Rudelsingen auf dem Markt, kein Glühwein-Trinken mit den Nachbarn; dafür jede Menge Abwehrkräfte-Stärkungstee, Matratzenhorchdienst und Netflix-Entertainment.
An dieser Stelle ein herzlicher Solidaritäts-Gruß an alle aktuell Grippal-Infizierten, Magen-Darm-Gebeutelten und Hexenschuss-Geplagten, die um ein fröhliches Beisammensein unter dem geschmückten Weihnachtsbaum bangen, auf das sie sich schon so lange freuen. Gute und schnelle Besserung!
Ich muss jetzt die wenigen, noch verbleibenden Tage bis zur Heiligen Nacht gut geplant nutzen. Mein Kühlschrank ist leer, der eingenetzte Baum badet noch im Wasser-Eimer, zumindest habe ich in meinen „Wachphasen“ die Geschenke für meine Lieben schon einpacken können. Donnerwetter, sind schon wieder jede Menge Päckchen zusammengekommen. Und wenn ich bedenke, dass ich am Heiligen Abend meine liebevoll gewählten Gaben als eine von insgesamt zehn anwesenden Personen ( + zwei Dackel-Hunden) unter den Baum lege, dann rechne ich mit einer Marathon-Bescherung von mehreren Stunden.
Vielleicht sollte ich zur Auflockerung der sich beim Auspacken zunehmend verkrampfenden Handmuskulatur ein kleines Weihnachts-Quiz vorbereiten. Kleine Kostprobe gefällig?
1. Welches Weihnachtsgebäck gibt es nicht? A: Spitzbuben, B: Vanillekipferl, C: Lausbuben
Das war Euch zu einfach? Na, es geht auch kniffliger. Bitte schön:
2. Woher wird die Bezeichnung Lametta abgeleitet? A: Der erste Hersteller des Weihnachtsschmucks hieß Lametta. B: „Lama“ heißt auf italienisch Metallblatt. C: Glitzernde Metallfäden schmücken in Teilen Südamerikas Lamas. Da könnt Ihr jetzt einmal drüber nachdenken. Viel Spaß, und bitte beim Raten nicht Dr. Google fragen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen fröhliche und entspannte Feiertage. Ach ja, und dann muss ich noch herzliche Grüße von meiner jüngsten Großnichte bestellen. Als ich heute in ihrem Beisein darüber grübelte, was ich in meiner Weihnachtsglosse schreiben sollte, wusste sie sofort Rat: „Sag den Leuten doch, dass es diese Weihnachten nicht schneit!“ Okay, liebe Hannah – Auftrag erledigt! Wir treffen uns Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum!




























