In der konstituierenden Sitzung der Landschaftsversammlung Westfalen Lippe am Donnerstag, 22. Januar, sind wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt worden. Für den Kreis Recklinghausen nahmen die CDU Vertreter Ludger Samson aus Dorsten und Dominik Hanning an der Sitzung teil. Neben einem historischen Nachtragshaushalt wählte das sogenannte Westfalenparlament auch eine neue Führungsspitze. Ludger Samson wurde dabei zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden und damit Vizepräsidenten des LWL gewählt.
Erstmals in der Geschichte des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe brachte Landesdirektor Dr. Georg Lunemann einen Nachtragshaushalt ein. Hintergrund ist dabei der deutlich verbesserte Jahresabschluss für das Jahr 2025. Da die Umlage zur Finanzierung des LWL von Städten und Kreisen bereits vollständig gezahlt ist, sollen nicht benötigte Mittel an die Kommunen zurückfließen.
Kreis Recklinghausen um 10 bis 11 Millionen Euro entlastet
„Der Nachtragshaushalt bedeutet für unseren Kreis eine Entlastung von rund 10 bis 11 Millionen Euro“, erklärte Ludger Samson. Der Haushalt sei bereits eingebracht worden und werde in der nächsten Sitzung der Landschaftsversammlung am 27. Februar 2026 mit überwältigender Mehrheit beschlossen.
Neben den finanziellen Entscheidungen stand die Wahl des Präsidiums für die nächsten fünf Jahre auf der Tagesordnung. Zur neuen Präsidentin der Landschaftsversammlung wählten die Anwesenden die frühere Landrätin des Kreises Soest, Eva Irrgang. Erste stellvertretende Vorsitzende ist Annelie Hegerfeld Reckert von der SPD aus dem Kreis Steinfurt. Ludger Samson übernimmt dabei als zweiter stellvertretender Vorsitzender eine zentrale Rolle im Präsidium des LWL.
Mit Ludger Samson hat der Kreis wieder einen Vertreter im LWL-Präsidium
Samson betonte die Bedeutung dieser Wahl für den Kreis Recklinghausen. „Es freut mich sehr, dass unser Kreis nach der langjährigen Bürgermeisterin von Gladbeck, Maria Seifert, wieder im Präsidium des LWL vertreten ist“, sagte der Dorstener CDU Politiker. Maria Seifert war von 2002 bis 2010 Präsidentin der Landschaftsversammlung und genoss weit über Gladbeck hinaus einen hervorragenden Ruf als engagierte Kommunalpolitikerin mit großem sozialpolitischem Sachverstand. Ihre Verdienste wurden unter anderem durch die Verleihung des Bundesverdienstordens gewürdigt.
Mit der Wahl von Ludger Samson ist der Kreis Recklinghausen erneut auf höchster Ebene im Landschaftsverband Westfalen Lippe vertreten. Gleichzeitig bringt der beschlossene Nachtragshaushalt spürbare finanzielle Entlastungen für Städte und Kreise in der Region.




























