Die Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (KERH) Westmünsterland hat einen neuen Vorsitzenden. Oberstleutnant a.D. Rudolf Haller wurde bei der Mitgliederversammlung am 24. Februar 2026 in Borken einstimmig an die Spitze der neu fusionierten Kameradschaft gewählt.
Der Wulfener Rudolf Haller ist in Dorsten bestens vernetzt. 15 Jahre lang war er Kommandant der Munitionsniederlage Wulfen, dem größten Munitionsdepot Deutschlands, das heute Munitionsversorgungszentrum West heißt. Darüber hinaus prägt er als Präsident des Festkomitees Dorstener Karneval (FDK) seit Jahren das närrische Brauchtum in der Lippestadt.
Fusion stärkt Interessenvertretung
Mit seiner Wahl übernimmt Haller Verantwortung für eine Kameradschaft, die aus den bisherigen Gruppen in Borken, Coesfeld und Dülmen zusammengeführt wurde. Ziel der Fusion ist es dabei, Kräfte zu bündeln. So möchte der Verband die Interessen von ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen in der Region künftig noch stärker vertreten.
Kontinuität im Vorstandsteam
Rudolf Haller löst den bisherigen Vorsitzenden, Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Fellerhoff, ab. Dieser hatte nach seiner erneuten Bestätigung als Kreistagsmitglied, Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister von Borken auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Er bleibt der Kameradschaft jedoch als stellvertretender Vorsitzender erhalten und sichert somit Kontinuität in der Vorstandsarbeit.
Das Führungsteam ergänzt dabei der Schriftführer und kommissarischen Kassenwart Oberstabsfeldwebel a.D. Gerhard Tienz. Dazu kommen die Beisitzer Oberstabsfeldwebel a.D. Thomas Heick und Oberstabsfeldwebel a.D. Stephan Weitenberg, die ihre Arbeit im Vorstand fortsetzen. Alle Kandidaten erhielten ein einstimmiges Ergebnis.




























