Eine der Dorstener Geschichtsstationen hat erstmals einen neuen Standort erhalten. Die Station zur Zeche Baldur wurde umgesetzt und steht nun an einer deutlich besser wahrnehmbaren Stelle entlang der ehemaligen Bahnstrecke Dorsten–Schermbeck.
Auslöser für die Versetzung war unter anderem, dass die Geschichtsstation künftig als sogenannter „Point of Interest“ in der Wanderung „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ geführt wird. Ziel ist es, die Informationen zur Bergbaugeschichte für Besucher besser zugänglich zu machen.
Neuer Standort an der ehemaligen Bahntrasse
Nach Abstimmung zwischen dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten, der Stadt Dorsten sowie dem Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte wurde die Stele an die ehemalige Bahnstrecke Dorsten–Schermbeck verlegt. Heute verläuft dort ein viel genutzter Fuß- und Radweg.
Der neue Standort liegt auf Höhe der weithin sichtbaren Kohlenwäsche der Zeche Baldur, die 1926 errichtet wurde. Damit steht die Geschichtsstation nun in direktem Bezug zu dem historischen Gebäude.
Die Beteiligten erhoffen sich, dass die Station durch die Lage an der beliebten Trasse künftig deutlich häufiger wahrgenommen wird. Viele Wanderer und Radfahrer passieren die Strecke täglich, ebenso Besucher der Bergbauwanderung.

Dank an städtische Mitarbeiter
Dr. Josef Ulfkotte vom Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten betonte, dass das Projekt ohne die Unterstützung der Stadt nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank gelte den städtischen Mitarbeitern, die die Umsetzung der Station tatkräftig begleitet hätten.
Die Informationstafel selbst fehlt derzeit noch. Sie wird aktuell gereinigt und soll in den kommenden Tagen wieder an der Stele montiert werden.




























