StartStadtteileAltstadtRandale im Bürgerpark: Verein berichtet von rechtsextremen Vorfällen

Randale im Bürgerpark: Verein berichtet von rechtsextremen Vorfällen

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Dorstener Besentage ist es im Bürgerpark Maria Lindenhof offenbar zu massiven Störungen gekommen. Das berichtet der Verein Bürgerpark Maria Lindenhof e. V. um Parkbürgermeister Hans Kratz in einer Mitteilung.

Noch am selben Tag hatten Vereinsmitglieder gemeinsam mit Bewohnern des LWL-Wohnheims für Suchtkranke den Park gründlich gereinigt. Die Aktion war Teil der stadtweiten Besentage und sollte zur Verschönerung und Pflege der Anlage beitragen.

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Radau, Hitlergruß und Randale am Abend

Am Abend jedoch sei die Situation eskaliert. Nach Angaben von Anwohnern hätten mehrere Personen im Park randaliert, Flaschen zerschlagen und dabei lautstark Parolen gerufen. Auch das Singen von rechtsextremen Liedern sowie entsprechende Gesten wie der verbotene „Hitlergruß“ seien beobachtet worden. Laut Aussagen aus der Nachbarschaft handele es sich nicht um einen Einzelfall.

Bild der Verwüstung – Scherben bis auf dem Kinderspielplatz

Am Sonntagmorgen bot sich dann ein deutliches Bild der Verwüstung. Mitglieder einer Initiative rund um das „Tipi der Begegnung“, die sich zur Vorbereitung einer Aufstellung im Park getroffen hatten, fanden zahlreiche Glasscherben vor. Diese hätten sich bis in den Bereich des Kinderspielplatzes erstreckt und dort eine konkrete Verletzungsgefahr für Familien dargestellt.

Bürgerpark Maria Lindenhof Aufräumen nach Randale
Foto: Bürgerparkverein

Freiwillige räumen auf

Spontan griffen mehrere Helferinnen ein und begannen mit den Aufräumarbeiten. Unterstützung erhielten sie dabei von Mitgliedern des 1. Asphalt- und Eisstockvereins Dorsten, die ursprünglich eine Dankeschön-Aktion im Park geplant hatten. Der Verein ist eng mit dem Bürgerpark verbunden, da dort seine Anfänge liegen.

Der Bürgerpark Maria Lindenhof gilt als Ort der Begegnung und lebt vom Engagement zahlreicher ehrenamtlich aktiver Dorstenerinnen und Dorstener. Der Verein zeigt sich vor diesem Hintergrund besorgt über die geschilderten Vorfälle und deren Auswirkungen auf das Miteinander im Park.

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