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60.000 Euro Spende für ersten vollinklusiven Spielplatz der Region

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Am Dienstag machte die Finanzierung des ersten deutschen vollinklusiven Spielplatzes einen entscheidenden Schritt nach vorne. Die Mr. Trucker Kinderhilfe spendete insgesamt 60.000 Euro für das Projekt des Lions Club Dorsten. Es gibt nur ganz wenige Spielplätze dieser Art in Deutschland.

„Lange waren wir auf der Suche nach einem Leuchtturmprojekt in Dorsten – nun ist es mit dem Inklusions-Spielplatz in Ellerbruch in Hervest gefunden“, so Norbert Holz, Vorsitzender der Mr. Trucker Kinderhilfe. „Und für ein solches Projekt haben wir in den letzten 10 Jahren eine Rücklage angespart.“

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Am Dienstag (24.03) überreichte der Vorstand der Mr. Trucker Kinderhilfe einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 60.000 Euro an den Lions Club. Die Gelsenkirchener Peter Schorr Stiftung übernahm 10.000 vom Endbetrag.

70.000 Spende vollinklusiver Spielplatz Ellerbruch
Bruno Kemper und Norbert Holz (v.l.n.r.) mit der Planung des barrierefreien Spielplatzes. Foto: Christian Haug

Der Vorstand der Mr. Trucker Kinderhilfe betont ausdrücklich, dass durch die Großspende alle fortführenden Projekte weiterhin gefördert werden. Auch für weitere Projekte stehen ausreichend Mittel zur Verfügung. Der Verein stellt jährlich eine Fördersumme von bis zu 50.000 Euro für Projekte mit und für Kinder zur Verfügung.

Ein ganz besonderer Spielplatz

Das Projekt ist in der ganzen Region einzigartig. Ein Spielplatz gilt schon als Barrierefrei, wenn nur ein Spielgerät für Kinder mit einer Behinderung uneingeschränkt nutzbar ist. Der Spielplatz am Ellerbruch wird sich dadurch auszeichnen, dass Kinder mit Behinderungen auf jedem Gerät spielen können.

„Für ein solches projekt haben wir 10 jahre gespart“

Norbert Holz

Die Vorbereitungen für den Spielplatz laufen seit einem Jahr. Bruno Kemper, Activity Beauftragter des Lions Club Dorsten, gibt einen Einblick in die komplexe Planung des Projekts: „Wir wollen viele Spielangebote zur Verfügung stellen, die sich auf verschiedene Sinne konzentrieren. Zum Beispiel Rollstuhl-Karussells und Spielwände mit Sensortechnik. Auch Tische mit befahrbaren Untergründen für Rollstuhlfahrer werden aufgestellt.

„In der rechten Hälfte des Spielplatzes bauen wir einen Rollstuhl-Parcour mit kleineren Erhöhungen und Kurven. Hier hat man den Raum, sich richtig auszutoben. Daneben entsteht noch ein Multi-Court mit Basketballkörben und Toren. Das Feld eignet sich auch durch seinen weichen Boden und Banden zum Beispiel für Blindenfußball. Wir wollen ein Angebot schaffen, dass auch Familien außerhalb der Region anzieht. Man soll die Möglichkeit haben, hier einen Tagesausflug zu verbringen.“

70.000 Spende vollinklusiver Spielplatz Ellerbruch
So soll der Spielplatz 2027 aussehen. Foto: Bruno Kemper

Der Bau soll schon bald beginnen. Anfang 2027 werden die Bauarbeiten starten und gegen Mitte des Jahres sollen schon Kinder auf dem Spielplatz spielen können.

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