Nach Jahren der Planung beginnt nun die Umsetzung: Kurz nach Ostern starten die Arbeiten für die neue Fuß- und Radwegbrücke an der Kippheide in Lembeck. Damit entsteht wieder eine wichtige Verbindung über die Bahnstrecke Dorsten–Coesfeld.
Start mit Betonarbeiten an den Widerlagern
Zunächst errichten Bauarbeiter auf beiden Seiten der Bahntrasse die Widerlager aus Beton. Diese tragen später die neue Brücke. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni. Anschließend hebt ein Kran die Aluminiumbrücke während einer Sperrpause der Bahn ein.
Die neue Konstruktion misst 22,88 Meter in der Länge und bietet eine Nutzbreite von drei Metern. Sie steht ausschließlich Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung.
Wichtige Verbindung zwischen Lembeck und Wulfen
Mit dem Neubau schließt die Stadt eine zentrale Lücke im Wegenetz. Die Brücke verbindet künftig wieder die Stadtteile Lembeck und Wulfen. Bereits 2015 sperrten Verantwortliche die alte Überführung wegen erheblicher Schäden. Ein Jahr später ließ die Stadt die historische Gewölbebrücke aus dem Jahr 1890 abreißen.
Deshalb spielt der Neubau auch im Lembecker Dorfentwicklungskonzept eine wichtige Rolle. Die Stadt verbessert so gezielt das Fuß- und Radwegenetz und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit und bessere Nutzbarkeit.
Lange Vorbereitung vor dem Baustart
Bis zum Baustart waren umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Zunächst klärte die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen. Gleichzeitig handelte sie einen Gestattungsvertrag mit der Bahn aus. Parallel dazu trieb sie die Planungen voran und sicherte die Finanzierung.
Bereits im Sommer 2025 erhielt Dorsten eine Förderzusage über 250.000 Euro aus dem Landesprogramm zur Struktur- und Dorfentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Dadurch konnte das Projekt nun konkret umgesetzt werden.
Insgesamt geht eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Lembeck jetzt in die entscheidende Phase.




























