Mit einem Eis in der Hand oder beim ersten Besuch im Freibad genießen wir die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und vergessen dabei manchmal leider die Zeit. Die Strafe folgt oft direkt oder auch erst Stunden später, und jede Berührung erinnert uns daran, dass der schöne Sommertag Spuren hinterlassen hat.
Was bei Sonnenbrand hilft
Brennt Ihre Haut, spannt und rötet sie sich? Dann haben Sie einen Sonnenbrand bekommen und sollten sofort aus der Sonne gehen. Kühlende Umschläge, viel Wasser trinken und sich etwas Ruhe gönnen helfen dabei, Ihre gereizte Haut zu beruhigen. Wichtig ist außerdem, dass Sie die betroffenen Stellen in den nächsten Tagen konsequent vor weiterer Sonneneinstrahlung schützen.
Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
Dabei können wir die Sonne durchaus genießen, denn oft sind es kleine Dinge, die einen großen Unterschied machen: ein Platz im Schatten, eine Kopfbedeckung, luftige Kleidung oder regelmäßiges Eincremen mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt dabei einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Gerade Kinderhaut braucht besonderen Schutz, denn sie reagiert deutlich empfindlicher auf UV-Strahlung als die Haut Erwachsener.
Hautschutz ernst nehmen
Früher wurde ein Sonnenbrand einfach abgetan, heute wissen wir jedoch, dass er weit mehr ist als nur eine kurzfristige Rötung. Jeder starke Sonnenbrand schädigt die Haut dauerhaft und erhöht langfristig das Risiko für Hauterkrankungen. Ein gebräuntes Gesicht verblasst irgendwann wieder, gesunde Haut dagegen begleitet uns ein Leben lang.
Im Hautkrebsmonat Mai klärt die Deutsche Krebshilfe unter www.krebshilfe.de beim Sonnenschutz-Faktencheck über Falschinformationen und gefährliche Trends auf.
Quellen: Bundesamt für Strahlenschutz und Deutsche Krebshilfe
Aus der Lokallust Dorsten
Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.



