Nach rund 14 Jahren als Schulleiterin in Dorsten verabschiedet sich Susanne Bender mit Beginn der Sommerferien in den Ruhestand. Sie habe zunächst die Erich-Klausener-Realschule geleitet und anschließend den Aufbau der Neuen Schule Dorsten bis zur Anerkennung als UNESCO-Schule maßgeblich begleitet.
Nach prägenden Aufbaujahren verabschiedet sich Schulleiterin Susanne Bender mit Beginn der Sommerferien in den Ruhestand. Sie habe die Entwicklung der Neuen Schule Dorsten von der pädagogischen Konzeption bis zur Anerkennung als UNESCO-Schule maßgeblich begleitet.
Seit 2012 als Schulleiterin in Dorsten tätig
Susanne Benders beruflicher Weg in Dorsten begann Anfang 2012. Zunächst übernahm sie die Leitung der Erich-Klausener-Realschule, die sie bis zum Schuljahr 2018/2019 führte. Anschließend begleitete sie den Start der neuen Sekundarschule in Dorsten.
Bereits vor der offiziellen Gründung der Schule habe Bender an der Entwicklung des pädagogischen Konzepts mitgewirkt. Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern sei eine Schule entstanden, die für ein modernes Bildungsverständnis, Vielfalt und gemeinsames Lernen stehe.
Schule und Kollegium wuchsen kontinuierlich
Unter ihrer Leitung habe sich die Sekundarschule kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler sei ebenso gewachsen wie das Kollegium.
Mit der steigenden Nachfrage habe auch die räumliche Entwicklung Schritt gehalten. Die Erweiterung der Schule sei bereits auf den Weg gebracht worden und bilde die Grundlage für die Fortsetzung dieser Entwicklung.
UNESCO-Werte prägen den Schulalltag
Von Beginn an habe sich die Schule an den Werten der UNESCO orientiert. Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Toleranz und interkulturelles Lernen seien nicht nur Leitbegriffe geblieben, sondern bestimmten das tägliche Miteinander und das pädagogische Handeln.
Dieses Profil habe Susanne Bender mit persönlichem Engagement aufgebaut und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft fest verankert. Mit der Anerkennung in diesem Jahr sei es dem Kollegium gelungen, aus der ursprünglichen Vision eine etablierte UNESCO-Schule zu entwickeln.
Am 7. Juli 2026 erhielt die Schule während einer offiziellen Feierstunde die Urkunde als UNESCO-Schule. Der Auszeichnung sei ein mehrjähriger Anerkennungsprozess vorausgegangen.
Dank an Partner und Schulträger
Rückblickend betont Susanne Bender, dass dieser Weg nur durch die Unterstützung zahlreicher Partner möglich gewesen sei: „Eine Schule baut niemand allein auf. Ich bin sehr dankbar für die große Unterstützung, die wir in all den Jahren erfahren haben.“
Besonders hebt sie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht hervor, die die Entwicklung der Schule konstruktiv begleitet habe. Zudem lobt sie das Engagement des Schulträgers.
„Die Stadt Dorsten hat im wahrsten Sinne des Wortes Wände versetzt, um unser pädagogisches Raumkonzept umzusetzen. Neben der Vergrößerung der Unterrichtsräume wurde auch in die Ausstattung der Fach- und Klassenräume investiert. Jeder Klassenraum wurde nach einem festen pädagogischen Konzept ausgestattet. Ebenso wurden die Schulküche, die Werkräume und auch die Mensa neu ausgestattet. Dadurch konnten hervorragende Voraussetzungen auch für inklusives Lernen geschaffen werden.“
Gleichzeitig habe die Stadt Dorsten konsequent in eine moderne digitale Ausstattung investiert und damit die Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht geschaffen.
Kollegium gestaltete die Aufbaujahre mit
Ein besonderer Dank gelte dem Kollegium. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, Ideen einzubringen und die Schule gemeinsam weiterzuentwickeln, habe die Aufbaujahre entscheidend geprägt.
„Ich durfte mit vielen Menschen arbeiten, die sich über das übliche Maß hinaus engagiert haben. Dieses große Miteinander war für mich immer eine besondere Stärke unserer Schule.“
Insbesondere das Schulleitungsteam habe die Entwicklung der Schule gemeinsam getragen. Susanne Bender freue sich darüber, dass dieses eingespielte Team auch künftig in seiner bisherigen Zusammensetzung bestehen bleibe und damit für Kontinuität sorge.
„Das gibt mir ein gutes Gefühl. Die Schule ist hervorragend aufgestellt und wird ihren erfolgreichen Weg fortsetzen.“
Herausforderungen gemeinsam bewältigt
Auch die Herausforderungen der vergangenen Jahre hätten die Arbeit der scheidenden Schulleiterin geprägt.
„Nicht alles läuft immer nach Plan. Ob Pandemie oder Situationen, die die Schule bewegt haben – besonnenes und verantwortliches Handeln im Team haben die Schule in diesen Situationen wieder auf den Weg gebracht und gestärkt“, bilanziert Susanne Bender.
Mit ihrem Eintritt in den Ruhestand ende eine erste prägende Phase der Schulgeschichte. Die Grundlagen für die weitere Entwicklung seien gelegt. Dazu gehörten eine wachsende Schule, ein engagiertes Kollegium, moderne räumliche und digitale Bedingungen sowie ein fest verankertes UNESCO-Profil.
Schulgemeinschaft verabschiedet Susanne Bender
Die Schulgemeinschaft dankt Susanne Bender für ihren Einsatz, ihre Weitsicht und ihre Verdienste um den Aufbau der Sekundarschule. Kollegium, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele erfüllende Momente.
„Ich Blicke auf die besondere Arbeit an „meiner Schule“ mit großer Dankbarkeit zurück. Zu sehen, was aus einer Idee geworden ist und wie viele Menschen diese Schule heute mit Leben füllen, macht mich stolz. Ich bin überzeugt, dass die Sekundarschule ihren erfolgreichen Weg als UNESCO-Schule in Zukunft fortsetzen wird“, so Susanne Bender zum Abschluss ihrer erfolgreichen und intensiven Schulzeit in Dorsten.




























