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Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen

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Gewalt an Schulen ist leider kein Einzelfall. Oftmals sind es Schüler, die sich untereinander angreifen und verletzen. 6. Netzwerktreffen „Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen“.

Netzwerktreffen gegen Gewalt in Schulen
KHK Schirrmacher u. KHK Böttcher vom KK KP/O Recklinghausen (v.l.). Foto: Polizei

Es kommt aber auch vor, dass Lehrer Opfer von Gewalt an Schulen werden. Um dem entgegen zu wirken, fand das 6. Netzwerktreffen „Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen“ im „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ (ZfsL) in Gelsenkirchen statt.

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Geladen waren 70 Personen aus NRW sowie die Netzwerkpartner aus der Schweiz, die in den verschiedenen Fachrichtungen für das Thema „Schulsicherheit“ zuständig sind. Als neue Partner im Netzwerk konnten die Landespräventionsstelle für Gewalt und Cybergewalt, das LKA NRW sowie Vertreter der Bezirksregierung Münster, der Unfallkasse Münster sowie des Medizinischen Dienstes B·A·D Münster gewonnen werden.

Gewalt gegen Lehrkräfte

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die neue Broschüre „Gewalt gegen Lehrkräfte“, an der das KK KP/O (Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz) Recklinghausen tatkräftig mitgearbeitet hat. Das Polizeipräsidium Recklinghausen wurde bei dem Netzwerktreffen durch Kriminalhauptkommissar Frank Böttcher und Kriminalhauptkommissar Dietmar Schirrmacher vertreten.

(Cyber-)Mobbing und Stalking

Die Veranstaltung wurde durch ein Live-Szenario eingeleitet, um einen Eindruck über die aktuelle Vielfältigkeit von Übergriffen, physisch wie auch psychisch, zu vermitteln. Die Beispiele umfassten verbale, körperliche und psychische Gewalt. Neben Beleidigungen und Beschimpfungen spielt auch psychische Gewalt mittlerweile eine große Rolle an Schulen – dazu zählen Ausgrenzung, (Cyber-)Mobbing und Stalking. Dazu kommen dann noch körperliche Gewalt – wie Schläge und Tritte – oder auch Drohungen.

Workshops

Das Redaktionsteam der Broschüre stellte Inhalte, Ziele und Absichten sowie die angesprochenen Zielgruppen (Opfer, Schulleitungen und Multiplikatoren) dar. Einen weiterer Schwerpunkte des Tages bildete die Präsentation des „Berufsspezifischen Interventions- und Sicherheitstrainings“ (BIUS), welches bereits vor vielen Jahren durch das KK KP/O Recklinghausen entwickelt und seitdem an den Schulen des Kreises Recklinghausen in Form von Workshops angeboten wird.

Die Seminarleitung des ZfsL Gelsenkirchen berichtete über die mittlerweile zehnjährige Kooperation mit dem KK KP/O. Dadurch wurde erreicht, dass viele Lehramtsanwärter/innen schon im Studienseminar mit den Grundzügen des Konflikt- und Krisenmanagements ausgerüstet werden.

Notfallhandy Konzept

Abgerundet wurde der Tag durch eine Präsentation des Gütersloher KK KP/O-Beauftragten für Schulsicherheit zu den Themen „Orientierungssystem für Rettungskräftefolgte an Schulen“ und „EVA-Alarm“ Notfallhandy Konzept. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten vier Workshop-Gruppen, die sich mit der Fortführung und Zukunftsausrichtung der Netzwerktage „Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen“ befassten.

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