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Parkraumbewirtschaftung am Rathaus gut gestartet

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Zu Details der differenzierten Regelung gibt es noch vereinzelte Nachfragen

Der neue Berufschulparkplatz wird nach den Sommerferien mit 114 Stellplätzen in Betrieb gehen

Zu Details der differenzierten Regelung gibt es noch vereinzelte Nachfragen

DORSTEN (pd). Die Parkraumbewirtschaftung rund ums Rathaus ist im ersten Monat gut gestartet. Es war die richtige Entscheidung damit zu den Sommerferien – also ohne den üblichen Parkdruck – zu starten.

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parkscheinautomat in Dorsten

So konnte die Eingewöhnungszeit „gestreckt“ werden. Nach den Sommerferien wird zudem der neue Berufschulparkplatz mit 114 Stellplätzen in Betrieb gehen. Dies wird ebenfalls zu einer Entspannung der Situation beitragen.

Ebenso war es die richtige Entscheidung, Verstöße vom ersten Tag an zu ahnden. Die neuen Regeln wurden deshalb sofort weitgehend eingehalten.

250 Verwarnungen ausgestellt

Insgesamt wurden seit dem Start der Parkraumbewirtschaftung über 250 Verwarnungen ausgestellt (also etwa 10 pro Werktag), weil Autos ohne Parkausweis oder –schein auf den bewirtschafteten Flächen abgestellt wurden oder die neuen Anwohnerzonen (Am Katenberg, Holzplatz, Hohefeld- und Wörthstraße) unberechtigt zum Parken genutzt wurden. Noch vor den Ferien war zudem erkennbar, dass der Parkdruck auf sämtlichen Flächen spürbar nachgelassen hatte.

Gebührensparendes Ausweichsquartier

Die Hohefeldstraße übrigens war zunächst nicht als Bewohnerparkzone vorgesehen. Es war allerdings schon nach wenigen Tagen sichtbar, dass auch diese Straße von „Gebührensparern“ als Ausweichquartier genutzt wird, so dass hier die Begrenzung auf Bewohnerparken nachgerüstet wurde.
Da es vereinzelt Nachfragen zu Details gab, hier noch einmal die wichtigsten Regeln für das

Parken rund ums Rathaus:
Alle Regeln – auch die Begrenzung auf das Bewohnerparken – gelten nur in der Dienstzeit der Stadtverwaltung, also Montag bis Donnerstag von 7 bis 18 Uhr, Freitag von 7 bis 14 Uhr.

Wer nur schnell etwas erledigen möchte, parkt am besten auf den Besucherparkplätzen unmittelbar an den Haupteingängen des Rathauses bzw. am hinteren Eingang des Verwaltungsgebäudes Bismarckstraße (u.a. Jobcenter).

Bis zu 45 Minuten ist das Parken hier kostenlos. Dafür bitte ohne Geldeinwurf einen Parkschein ziehen und ins Auto legen. Darüber hinaus gelten die Parkscheingebühren wie in der Innenstadt (1,20 Euro pro Stunde, maximal vier Stunden möglich).

Diese komfortablen Stellplätze sollen nicht dauerbelegt werden. Autos mit Halbjahresausweis dürfen darum hier nicht stehen!

Dauerparker

Wer sein Auto länger als zwei Stunden abstellen muss, nutzt am besten die Stellplätze für Dauerparker vor dem Berufskolleg, an der Lebenshilfe, am Güterbahnhof, am Verwaltungsgebäude Bismarckstraße bzw. dort auch die Tiefgarage sowie die kleine öffentliche Fläche am Katenberg.

Dafür muss entweder ein Halbjahresausweis im Auto liegen oder ebenfalls ein Parkschein gezogen werden. Auf diesen Stellflächen gibt es Parkscheine allerdings nur für vier Stunden (2 Euro) oder einen ganzen Tag (3 Euro). Kostenloses Kurzparken ist hier nicht möglich.

Ärztehaus und Ärztehaus Halterner Straße 

Wer das Ärztehaus besucht, kann die dort im Hof vorhandenen Parkplätze nutzen, die ebenfalls bewirtschaftet werden.
Die Parkbuchten an der Bismarckstraße sowie vor dem Ärztehaus Halterner Straße bleiben kostenlos, dürfen aber mit Parkscheibe für höchstens eine Stunde genutzt werden.

Preise

Die Ausweise für Dauerparker kosten 75 Euro pro Halbjahr und sind erhältlich im Bürgerbüro des Rathauses oder an der Kasse des Atlantis-Freizeitbades. Eine „Parkplatz-Garantie“ ist mit dem Kauf des Ausweises nicht verbunden. Die Karten sind allerdings übertragbar und nicht an ein Auto gebunden.

Jährliche Gebühr von 30 Euro

Die Bewohnerparkausweise kosten 30 Euro im Jahr. Sie werden im Bürgerbüro im Rathaus nur ausgestellt für Fahrzeuge, für die auf dem eigenen Grundstück kein Stellplatz vorhanden ist und auch dann höchstens einer pro Person.

Ziel ist, mit diesen Ausweisen zunächst „sparsam“ umzugehen, damit vorhandener Privatparkraum effektiv genutzt wird und jeder Anwohner auch die reelle Chance hat, sein Auto abstellen zu können.

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