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JobakademieIntensive – Unterstützung bei der Stellensuche

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Das Jobcenter Kreis Recklinghausen eröffnet die JobakademieIntensive

(pd). Die Jobakademie des Jobcenters Kreis Recklinghausen hat die Arbeit aufgenommen. Landrat Cay Süberkrüb, Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie Jobcenter-Leiter Dominik Schad eröffneten jetzt in der Marienstraße 18 in Dorsten den ersten von zunächst kreisweit drei Standorten.

Jobcenter in Dorsten
Eröffnen die Jobakademie des Jobcenters Kreis Recklinghausen am Standort in Dorsten (v.l.): Hans-Josef Böing (Vorstand), Jobcenter-Leiter Dominik Schad, Gladbecks Erster Beigeordneter Rainer Weichelt, Ressortleiter Peter Wernitz, Landrat Cay Süberkrüb und der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff. Foto: Kreis Recklinghausen

„Hier in Dorsten geht es nun direkt los. Die ersten Arbeitsuchenden werden schon morgen die neuen Räumlichkeiten und die Unterstützung durch die Jobcoaches bei der Stellensuche nutzen“, sagte Cay Süberkrüb bei der Eröffnung. „Es ist ein hervorragendes Projekt in vorbildlicher Zusammenarbeit der zehn Städte und des Kreises. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg und bin mir sicher, das wird gut“, so Süberkrüb.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobakademie sollen Menschen, die auf die Unterstützung der Grundsicherung angewiesen sind, frühzeitig und flexibel bei der Vermittlung in Arbeit unterstützen.

Intensive Unterstützung

Im Dezember 2017 ist das Jobcenter Kreis Recklinghausen dazu als Träger von Maßnahmen der Arbeitsförderung zertifiziert und zugelassen worden. Das erste Angebot der Jobakademie – die Maßnahme „job:first“ – wendet sich an neue Kunden, denen direkt mit der Antragsstellung intensive Unterstützung angeboten wird: bei der Stellensuche, beim Schreiben von Bewerbungen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.
„Die Jobakademie ist für uns ein Quantensprung in unserem Dienstleistungsangebot, das wir kontinuierlich überprüfen und weiterentwickeln“, sagte Jobcenter-Leiter Dominik Schad.

Gute Grundlage

Er betonte, dass die Betreuung der Kunden mit eigenem Jobcenter-Personal die bewährte Zusammenarbeit mit den Bildungsträgern der Region keinesfalls ersetzen, sondern eher noch intensivieren werde.
Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten, sagte im Rahmen der Eröffnung, die Jobakademie biete vielen Menschen eine gute Grundlage, wieder in Lohn und Brot zu finden: „In den zehn Kreisstädten und im Kreis haben alle Verantwortlichen erkannt, wie wichtig es ist, den Menschen sofort eine intensive Förderung anzubieten. Das hat die Einrichtung und Betriebsaufnahme der Jobakademie in toller Zusammenarbeit ermöglicht.“

30 Jobcoaches

Mit insgesamt 30 Jobcoaches und jeweils einer Standortleitung in Dorsten sowie in Kürze in Recklinghausen und Datteln nimmt die kreisweit tätige Jobakademie jetzt ihre Arbeit auf. Perspektivisch werden weitere Standorte in Marl (in 2018) sowie in Gladbeck (Mitte 2019) entstehen.

Bei zunächst drei Standorten werden etwa 2.000 Arbeitsuchende im Jahr am Angebot „job:first“ teilnehmen können. In der dreimonatigen Maßnahme werden arbeitsmarktnahe Leistungsempfänger intensiv in Einzel- und Gruppen-Coachings bei der Suche nach einer Arbeit unterstützt.

Passende Stellenangebote finden

Erste Anlaufstelle für alle, die Leistungen der Grundsicherung beantragen müssen, bleiben unverändert die Bezirksstellen des Jobcenters in allen zehn kreisangehörigen Städten. Hier können die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter die für „job:first“ geeigneten Kundinnen und Kunden direkt an die Jobakademie überstellen.
„Häufig sind es Unsicherheiten, die für die Menschen, die sich eine neue Arbeit suchen müssen, zu einem Problem werden“, erklärt Nina Franiczek, Standortleiterin in Dorsten. „In unserer Maßnahme geht es zum Beispiel darum, wie man passende Stellenangebote findet und dazu auch im Internet recherchiert. Es geht um gute Bewerbungsunterlagen und darum, eigene Stärken und Fähigkeiten herauszuarbeiten und selbstbewusst im Vorstellungsgespräch zu präsentieren“, so Franiczek.

Sollten zusätzliche Qualifizierungen für eine erfolgreiche Vermittlung notwendig sein, könne auch dies durch die Jobakademie organisiert werden.
Der Standort in Dorsten wird darüber hinaus die Angebote des Vermittlungsservices für Arbeitgeber und des Jobpoints, der bislang an der Lippestraße untergebracht war, bündeln und vernetzen.

Diese Dienstleistungen des Jobcenters Kreis Recklinghausen und der Bezirksstelle Dorsten sind in Kürze unter einem Dach und für alle Arbeitsuchenden und Arbeitgeber aus einer Hand verfügbar, um ein optimales Vermittlungsergebnis sowohl für Arbeitsuchende als auch für Arbeitgeber an der Marienstraße 18 zu ermöglichen.

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