Tradition und Innovation als Grundpfeiler für eine erfolgreiche Firmengeschichte
von Melanie Brömmelhaus
Zum 100-jährigen Jubiläum veranstalteten die Dorstener Drahtwerke einen Tag der offenen Tür und boten vielen interessierten Bürgern tiefe Einblicke in die Drahtproduktion und Verarbeitung.
Und viele waren gekommen, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen. Am Standort an der Marler Straße begrüßten Mitglieder die Familie Tüshaus persönlich die Besucher, verteilten Präsente und luden zu einem Imbiss und kühlen Getränken ein.

Draht für alles
Im Innern der Hallen erklärten Markus Kruse und Durcan Misirli wie Draht gezogen, verarbeitet und verwendet wird. Und das beeindruckte sehr.
Ob als Heftklammer, Ringhefter, im Innern von Unterhaltselektronik oder in Rädern und Autos – Draht wird überall verwendet.

Bei so vielen Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten ist die Nachfrage groß, und so gelang es den Brüdern Volker und Rüdiger Tüshaus, die seit 1994 die Führung des Familienunternehmens übernahmen, weltweit zu expandieren.
200 Mitarbeiter
Was als kleiner Betrieb unter Wilhelm Brune entstand, ist über vier Generationen hinweg zu einem soliden Konzern mit 18 Tochtergesellschaften gewachsen. Knapp 200 Mitarbeiter in Deutschland und noch mal 250 in den Tochtergesellschaften im Ausland arbeiten für die Dorstener Drahtwerke, sehr viele von ihnen seit langen Jahren.

Tiefe Verbundenheit
Und dass sie auch nach Renteneintritt eine tiefe Verbundenheit zu „Ihrer“ Firma empfinden, zeigt der Besuch viele „Ehemaliger“.
So Hartmuth Nyken, der vor vier Jahren in Rente ging, immer noch begeistert von seinen 48 Jahren bei den Drahtwerken. Familiär sei es gewesen, fair und anständig, eben eine Arbeit für´s Leben.
Unternehmerisches Geschick, innovatives Denken und optimale Mitarbeiterführung sind also das Erfolgsrezept der Dorstener Firma.
Am Abend luden die Drahtwerke zu einem Empfang in ihrem Standort an der Werrastraße in Marl, zum gebührenden Abschluss ihrer Feierlichkeiten, ein.




























