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Freie Fahrt in die Welt von Erika Reichert

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Dank der Gleise ist das Streckenwärterhäuschen keine Insel, sondern verbunden mit der Welt

Schienen verbinden „Posten 20“ mit der Welt

Das Buch von Erika Reichert über das Streckenwärterhäuschen in Reken beleuchtet viele Dorstener Facetten

Die „Hauptfigur“ des Buches „Freie Fahrt in die Welt – Posten 20 in Reken“ ist zwar nicht in Dorsten zuhause. Aber von hier aus gibt es viele Verbindungen in die Lippestadt.

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Dorten/Reken (pd). Deshalb war es Autorin Erika Reichert ein großes Anliegen, Bürgermeister Tobias Stockhoff bei einem Besuch im Rathaus persönlich ein Exemplar zu überreichen.Streckenwärterhäuschen „Posten 20“ in Reken

Das Buch – herausgegeben vom Heimatverein Reken – ist in kleiner Stückzahl auch in der Stadtinfo Dorsten (Recklinghäuser Straße 20) zum Preis von 15 Euro erhältlich.
Das Buch erzählt mit vielen Bildern und vielen Facetten die Geschichte des Streckenwärterhäuschens „Posten 20“ in Reken. Das Haus erwacht seit zwei Jahren auch ganz real zu neuem kulturellen Leben, ist mittlerweile komplett renoviert und wandelt sich zum Kunst- und Begegnungsort.

Buch von Erika Reichert
(v.l.) Bürgermeister Tobias Stockhoff, Autorin Erika Reichert, Sr. Annette Borgmann von den Ursulinen und Künstler Guido Kuschel, der die Autorin unterstützt. Foto: Stadt Dorsten

Vergnügliche Zeit- und Themenreise

Ausgehend von diesem „Posten 20“ erzählt das Buch hinreißend aus der Stadt- und Zeitgeschichte. Dank der Gleise ist das Streckenwärterhäuschen keine Insel, sondern verbunden mit der Welt. Seine Geschichte wird lebendig in vielen Bildern, in Gedichten und Betrachtungen und in den Erinnerungen vieler Menschen, die der Leser auf dieser vergnüglichen Zeit- und Themenreise kennen lernen darf.

Wir dürfen keine Schranken um unsere Ideen bauen

Zitat: Erika Reichert

Erika Reichert: „Das ist ja das Schöne an Schienen: Du bist mit der ganzen Welt verbunden.“ Die Rekenerin hat noch viele Gedanken, wie um den „Posten 20“ weitere Geschichten gesponnen werden können. „Wir dürfen keine Schranken um unsere Ideen bauen“, sagt sie augenzwinkernd.

Keine trockene Schwarte

Bürgermeister Stockhoff ist sehr angetan von dem Buch, in dem viele Dorstener Themen Erwähnung finden, etwa die Ursulinen und hier ganz besonders Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg, auch bekannt als Schwester Paula. Stockhoff: „Charmant finde ich, dass dieses Buch keine trockene Schwarte geworden ist, die am Stück gelesen werden will. Sondern vielmehr eine bunte Einladung, diese Erzählung immer wieder in die Hand zu nehmen, darin zu blättern, Kleinigkeiten zu entdecken und sich daran zu erfreuen.“

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