Nachwuchspolitiker der Jungen Union will Dorsten zukunftsfähig und attraktiver für die jüngere Generation machen
Beim zweiten Projekttag „JU im Rat“ hat sich die Junge Union Dorsten mit der Frage auseinandergesetzt, wie die Lippestadt attraktiver für jüngere Generationen werden kann.
(pd). Etwa 15 JU-Mitglieder und Interessierte folgten der Einladung ins Stadtteilbüro von „Wir machen MITte“ und diskutierten über Digitalisierung, Freizeitgestaltung und Nahverkehr in Dorsten.

Diese Themen waren dem CDU-Nachwuchs bei der Auftaktveranstaltung im Frühsommer dieses Jahres besonders wichtig und wurden nun detaillierter vorbereitet.
Digitalisierung und Datenschutz
Besonders viel Entwicklungspotenzial machten die Nachwuchspolitiker bei der Digitalisierung aus. Die anwesenden Schüler berichteten, dass digitale Medien im Unterricht kaum gelehrt und nur selten verwendet würden. Digitalisierung und Datenschutz scheinen auf dem Lehrplan ebenfalls zu kurz zu kommen.
Die Junge Union ist überzeugt, dass hier Nachholbedarf besteht, um Schüler im Medienumgang zu schulen. Der JU-Vorsitzender Nicklas Kappe sagt dazu:„Sowohl für junge Menschen in der beruflichen Ausbildung als auch für die meisten Unternehmen spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Sie bietet viele Chancen und Potentiale, welche aber auch Aufwand und Veränderung bedeuten. Dieses Potenzial müssen wir auch in unserer Stadt nutzen. Die Bürger-App ist dazu ein guter Anfang. Wir möchten nun ausloten, wie die Attraktivität der App gesteigert werden kann, welche Verwaltungsakte online angeboten werden können und wie die Verwaltung so möglichst Bürgerfreundlich auftreten kann.“
Öffentliche Nahverkehrsangebot
Auch in der Freizeitgestaltung sieht der CDU-Nachwuchs Luft nach oben. Sowohl Grillplätze als auch ein Beachvolleyball- oder Basketballplatz stehen auf der Wunschliste, deren Umsetzbarkeit die JU in den nächsten Wochen mit Politik und Verwaltung diskutieren möchte. Zum abschließenden Thema des Projekttages wurde das öffentliche Nahverkehrsangebot. Hier sieht die Junge Union besonders in den Abendstunden Handlungsbedarf, wie Nils Luerweg betont: „Natürlich ist der Nahverkehr bei Nacht in einer Flächenstadt wie Dorsten ein teures Thema.
Aber das nach 22 Uhr nur noch zwei Taxibusse unsere großen Stadtteile zwischen Holsterhausen und der Hardt verbinden, ist einfach zu wenig. In den kommenden Wochen werden wir das Gespräch mit Ratsherren, Stadt- und Kreisverwaltung suchen und uns für mehr Mobilität bei Nacht einsetzen.“




























