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Projekttag der Polizei zum Thema Beleuchtung

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Recklinghausen (ots) – Die dunkle Jahreszeit ist da und es heißt wieder „Sehen und gesehen werden“.

Das Unfallrisiko für Radfahrer ist deutlich erhöht, da der Berufsverkehr jetzt überwiegend während der Dunkelheit und Dämmerung stattfindet.

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Daher ist der verkehrssichere Zustand des Fahrrades mit einer funktionierenden und auch tatsächlich genutzten Beleuchtung immens wichtig für ein sicheres Fahren mit dem Rad.

Zusätzlich erhöht das Tragen eines Fahrradhelmes die passive Sicherheit. Dazu verbessert das Tragen gut sichtbarer Bekleidung mit reflektierenden Einsätzen die Erkennbarkeit des Fahrers erheblich.

Das alles nützt jedoch nichts, wenn Verkehrsvorschriften nicht beachtet werden.

Deshalb führt die Polizei Recklinghausen am 19.11.18 in Dorsten, am 20.11.18 in Marl und am 21.11.18 in Datteln unter dem Motto „Beleuchtung“ einen Projekttag durch.

Neben der Kontrolle der lichttechnischen Einrichtungen bleiben die Themen „Geisterradler“, unberechtigtes Fahren auf Gehwegen, sowie das verbotswidrige Nutzen von Mobiltelefonen beim Radfahren im Fokus. Zu der an sich schon unsicheren Fahrweise mit einer Hand am Lenker kommt die Unachtsamkeit, wodurch sich das Unfallrisiko erhöht. Dies hat ein Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro zur Folge.

Aber auch das Verhalten der Autofahrer trägt zur Verringerung des Unfallrisikos bei. Dazu gehört rücksichtsvolles und vorausschauendes Fahren, das Einhalten der Geschwindigkeitsbeschränkung oder auch das vorschriftsmäßige Parken. In Kooperation mit dem Ordnungsamt werden am Projekttag besonders Parkverstöße auf Radwegen geahndet. Autofahrer müssen beim Parken auf dem Radweg mit 20 Euro rechnen. Wird dadurch ein Radfahrer behindert, sind es 30 Euro.

In den drei Projektgemeinden werden an ausgewählten Standorten gezielte Verkehrskontrollen durch Beamte der Direktionen Verkehr, der BPH/MTB-Staffel und den BSD durchgeführt.

Die Kontrollen mit präventiven und repressiven Maßnahmen sollen bei den Verkehrsteilnehmern das Bewusstsein für die Gefahren des Straßenverkehrs erhöhen und sich somit positiv auf das Verkehrsverhalten auswirken. Die Änderung des Verkehrsverhaltens soll dauerhaft zu einer Senkung der Unfallzahlen in den einzelnen Kommunen führen.

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