Kuratorium des Fördervereins der NRW-Stiftung tagte in der Zeche Fürst Leopold
Dorsten: Der Förderverein der landesweit tätigen NRW-Stiftung wird von einem Kuratorium begleitet, in dem zahlreiche Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung miteinander vernetzt sind. Diese Kuratorinnen und Kuratoren tagten jetzt (08.06.2017) in der Maschinenhalle der Zeche Fürst Leopold in Dorsten.

Der Tagungsort war nicht zufällig gewählt: Hier half die NRW-Stiftung seinerzeit bei der Aufbereitung der Zwillings-Dampfmaschine für den Museumsbetrieb, und sie finanzierte kürzlich auch die neue Ausstellung über die Geschichte des Industriedenkmals, das sogenannte Leopold-Regal.

Nach einem Rundgang mit dem Vorsitzenden des Vereins für Bergbau-, Industrie-, und Sozialgeschichte Dorsten, Gerhard Schute, begrüßte Bürgermeister Tobias Stockhoff die Gäste. Darunter waren etwa Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (Münster), die Regierungspräsidentinnen Marianne Thomann-Stahl (Detmold) und Diana Ewert (Arnsberg), Christiane Jansen (Geschäftsführerin Westlotto), Dietrich Suhlrie (Vorstand NRW-Bank) und Sabine Krummenerl (Vorstand Provinzial-Versicherungen).

Mit dabei waren als Vorsitzender des Fördervereins auch Staatsminister a. D. Michael Breuer (Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes) und der Präsident der NRW-Stiftung, der ehemalige Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.
Allein im letzten Jahr konnte der Förderverein der NRW-Stiftung 560.000 Euro aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zur Verfügung stellen.

Zu den inzwischen rund 3.000 Natur- und Kulturprojekten der 1986 gegründeten NRW-Stiftung gehören in Dorsten auch die Ausstattung des Jüdischen Museums und der Biologischen Station, die Einrichtung von Heimathäusern in Wulfen und Rhade und die Sicherung eines Naturschutzgebietes in Lembeck.




























