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Ausgepowert und … es fährt kein Zug nach nirgendwo

Veröffentlicht am

Bürgermeister-Radtour in die Partnerstadt Rybnik – zweite Etappe

Tag 2: Mittwoch, 31. Juli 2019

Nach jedem Tal folgt ein Berg

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„Es wird heute garantiert nicht regnen!“ so die Aussage von Wetterexpertin Marita Kipinski beim Frühstück. Welchen Wahrheitsgehalt diese Prognose hatte, durften die Radler am Abend schmerzlich erfahren: Es regnete, aber da saß die Wetterfee schon im wasserdichten Transit Tristesse Deluxe.

Bürgermeister on Tour nach Rybnik Tag 2

Um 8.45 Uhr ging es endlich mit den Rädern los von Hainichen in Richtung Ohorn. Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger und Freundeskreisvorsitzende Carmen Fischer wünschten viel Erfolg und verabschiedeten die Gäste aus Dorsten – allerdings nicht ohne „Fresskorb“ mit heimischen Gartenprodukten.

Mit Freude wurde ein 18 %-Gefälle-Schild zur Kenntnis genommen. „Aber, nach jeder Talfahrt folgt ein Anstieg“, so die alte Radlerweisheit. Und sie bewahrheitete sich – jedoch mit 20 %.

Bürgermeister on Tour nach Rybnik Tag 2

Zug nach Nirgendwo

Völlig ausgepowert wollte man nun den Zug nehmen. Im nächsten Bahnhof Großvoigtsberg suchte man vergebens, denn dort fuhr nicht einmal mehr Christian Anders Zug nach Nirgendwo.

In einer schnuckeligen Bäckerei in Helbigsdorf – in Sachsen gibt es übrigens zwei Helbigsdörfer, wie Bullifahrer Sebastian Herpers schmerzlich erfahren musste – wurde die erste Rast gemacht.

Bürgermeister on Tour nach Rybnik Tag 2

Romantische Güllelagunen

Vorbei an romantischen Güllelagunen, endlosen Feldern und durch wunderschöne Dörfer ging es weiter nach Wilsdruff. In dem Dorf stießen die Radler auf den Abwasserverband mit dem illustren Namen: „Wilde Sau“.

Dort kam Elisabeth Schulte-Huxel nach einem Besuch des ebenfalls dort untergebrachten örtlichen Polizeirevieres nicht wieder – War die Zellentür versehentlichen zugefallen? Der Toilettengang endete jedoch glücklich: Zwei nette Bezirksbeamte eskortierten sie aus dem Gebäude. Die Polizei – Dein Freund und Helfer!

Bürgermeister on Tour nach Rybnik Tag 2

Zwei Kilometer Kopfsteinpflaster

Entlang der blauen Donau, von den Dresdenern auch Elbe genannt, konnten die Dorstener das elbflorentinische Panorama genießen. Die anschließende Fahrt mit der Standseilbahn sparte rund 100 Höhenmeter – Franz Josef-Gövert ergänzt an dieser Stelle: „95 m genau!“. Vorher musste die Truppe allerdings zwei Kilometer Kopfsteinpflaster am Elbufer eeeertraaaageeeen.

Um halb sechs erreichten die Radler das Forsthaus Luchsenburg und ließen den Abend gemütlich in der Abgeschiedenheit der Lausitz bei leckeren Radeberger ausklingen.

Fotos:privat

Info:

Spendenaufruf: Die Partnerstadt-Radtour nach Rybnik ist verbunden mit einem Spendenaufruf für das Dorstener Frauenhaus. Wer diese Einrichtung unterstützen möchte, kann seine Spende einzahlen auf die Konten des Vereins „Dorsten dankt Dir“

Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN DE32 4265 0150 0090 2537 09
BIC WELADED 1 REK

Vereinte Volksbank eG
IBAN DE98 4246 1435 0186 5524 00
BIC GENODEM 1 KIH

Bitte als Stichwort „Frauenhaus“ angeben. Wer eine Spendenquittung benötigt (ist erst ab 200 Euro beim Finanzamt erforderlich, bis dahin reicht der Kontoauszug) sollte auf der Überweisung auch seine Postanschrift mit angeben.

Zwei Etappen: Die Tour nach Rybnik ist aufgrund der Streckenlänge zweigeteilt. Die erste Etappe führte vom 20. bis 26. Mai nach Hainichen in Sachsen, Teil zwei der Tour von Hainichen nach Rybnik folgt derzeit vom 30. Juli bis 07. August.

Alle Teilnehmer zahlen die Reisekosten aus eigener Tasche. Bürgermeister Stockhoff hat für die Tour Urlaub genommen.

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