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Sponsorenlauf für die Lebenshilfe

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Villa Keller soll erweitert werden

Dorsten. „Start“ steht in großen Lettern auf einem Schild für den Sponsorenlauf der Lebenshilfe Dorsten. Auf der anderen Seite „Ziel“.

Ein vierköpfiges Gremium, in dem Petra Neuhaus als Heimleitung der Wohnstätte Villa Keller beiwohnt, koordiniert den Tag. Über 40 Menschen treten für den guten Zweck an. Mit dem Erlös soll der Anbau an die Wohnstätte Villa Keller der Lebenshilfe Dorsten gefördert.

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Mitmachen durfte jeder am Sponsorenlauf der Lebenshilfe Dorsten.
Foto: Marie-Therese Gewert

Mitmachen darf jeder zu einem Startbetrag, der frei wählbar ist. Angerechnet sind 50 Cent pro Kilometer. Manch ein Läufer wird auch gesponsert. Ein anderer läuft gleich selbst mit. Ob rennen, joggen oder entspannt spazieren gehen: Jeder macht in seinem eigenen Tempo mit.

14 Menschen sind aktuell untergebracht

14 Menschen sind in der alten Villa untergebracht. Sie sollen demnächst im Anbau wohnen. In den Altbau kommen dann die Verwaltung und ein Ort für beispielsweise demente Menschen, die noch zuhause wohnen, aber eine Tagesstruktur brauchen.

Zwar kommen Gelder schon aus verschiedenen Töpfen zur Finanzierung, allerdings sind die Kosten damit nicht alle gedeckt. Architekt Axel Steinau erklärt Interessierten, wie er den Bau geplant hat. Es wird ein Erd- und ein Obergeschoss geben, in dem 14 Menschen Platz finden. „Jetzt ist alles in trockenen Tüchern“, sagt er.

Krisenzimmer direkt im Haus

In dem Haus wird es außerdem ein Krisenzimmer geben für Menschen mit Behinderung, die noch zuhause leben und dort versorgt werden.

Architekt Achim Steinau vor seiner Planung.
Foto: Marie Therese Gewert

Wenn aber die eigene Mutter vielleicht ins Krankenhaus muss – und die Verantwortung für die Zeit nicht übernehmen kann, kann sie ihr Kind im Krisenzimmer für den Zeitraum unterbringen.

Ein Jahr Bauzeit

Im besten Falle erfolgt der Spatenstich im April oder Mai kommenden Jahres. „Man rechnet dann immer mit einem Jahr Bauzeit“, sagt der Architekt.

Noch kann die Villa Keller für ihre Wohnstätte Unterstützung gebrauchen. Denn hier helfen Menschen anderen Menschen – und leisten damit einen wertvollen Beitrag für Dorsten und die Welt.

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