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44 Ratsmitglieder sind für Bürgerkommune Dorsten

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Rat stimmt über Beteiligungskonzept „Bürgerkommune Dorsten“ ab

Bürgerinnen und Bürger sollen ihr Lebensumfeld in Zukunft noch aktiver gestalten können. Über ein entsprechendes Konzept stimmt der Rat der Stadt Dorsten am Mittwoch ab.

Dorsten (pd). Der Rat der Stadt Dorsten wird sich in der Sitzung am kommenden Mittwoch (18. September 2019) mit dem weiteren Ausbau der Stadt Dorsten zur Bürgerkommune beschäftigen.

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Zur Abstimmung steht ein Beteiligungskonzept, das im Vorfeld alle 44 Ratsmitglieder sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff unterschrieben haben.

Bürgerkommune Dorsten
Auf dem Foto sind zu sehen (hinten v.l.): Bernd-Josef Schwane (Fraktionschef CDU), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Joachim Thiehoff, Leiter des Büros für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport. Sitzend von links: Tristan Zielinski (Fraktionschef FDP), Friedhelm Fragemann (Fraktionschef SPD), Susanne Fraund (Fraktionschefin Die Grünen) (untere Reihe). Foto: Stadt Dorsten

Gemeinsam mit den Dorstener Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung soll danach ein Rahmen für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement geschaffen werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen in Zukunft noch mehr mitreden und Einfluss nehmen können, wenn es um die Gestaltung ihres Lebensumfelds geht.

Unter anderem soll die Verwaltung beauftragt werden, einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen, der zu gleichen Teilen aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik besetzt wird und gemeinschaftlich bis Mitte 2020 ein Leitbild für die Bürgerbeteiligung in Dorsten entwickelt. „Wir möchten einen atmenden, aber verlässlichen Rahmen schaffen, der die Bürgerbeteiligung zukünftig verbindlicher gestaltet“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Bürgerbeteiligungsplattform – Qualität vor Quantität.

Darüber hinaus soll nach der Kommunalwahl 2020 ein Beirat Bürgerbeteiligung besetzt und eingesetzt werden, der ebenfalls zu gleichen Teilen aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung besteht.

Auch die Errichtung einer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform ab dem Jahr 2020 ist in diesem Konzept vorgesehen. Es gilt: Qualität vor Quantität.

In den vergangenen Jahren ist die Bürgerbeteiligung in Dorsten stetig ausgebaut worden. Wichtige Bestandteile sind u.a. die Gründung von bürgerschaftlich organisierten Stadtteilkonferenzen in allen elf Stadtteilen Dorstens, die Schaffung des Büros für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport sowie die Einführung des Bürgerbudgets für Dorsten.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich dazu bekannt, das Ziel „Bürgerkommune Dorsten“ bei personellen und organisatorischen Entscheidungen in der Stadtverwaltung Dorsten stets ausreichend zu berücksichtigen. Das bedeutet auch eine nachhaltige Aus- und Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Bürgerbeteiligung.

Zustimmung erhält Bürgermeister Tobias Stockhoff von den Fraktionsvorsitzenden Bernd-Josef Schwane (CDU), Friedhelm Fragemann (SPD), Susanne Fraund (Die Grünen) und Tristan Zielinski (FDP).

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