StartServiceKlimaorientiert bauen mit der Kombination aus Mauerziegel und Holz

Klimaorientiert bauen mit der Kombination aus Mauerziegel und Holz

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Ein Haus aus Ziegel und Holz bietet Bauherren das Beste aus zwei Welten: Der beständige Mauerziegel ummantelt eine natürliche, hochwärmedämmende Holzfaserfüllung. Foto: djd/Unipor/Martin Götz

(djd). Ökologisches und ressourcenschonendes Bauen steht deutschlandweit im Fokus – angefangen mit der Gebäudehülle. Holz wird dabei häufig als eine besonders nachhaltige Option angesehen. Dabei führt es als Wandbaustoff eher ein Nischendasein.

Bauherren wählen mit monolithischen Außenwänden aus Ziegel-Holz-Hybridbaustoffen eine nachhaltige Bauweise und schaffen so die Basis für ein gesundes Wohnambiente.
Foto: djd/Unipor

Was viele nicht wissen: Um komplette Bauwerke rein aus Holz zu errichten, wird das Material oft aus anderen Ländern oder Kontinenten importiert. Somit steigen sowohl der Preis als auch CO2-Fußabdruck des Baustoffes.

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Innere und äußere Stärken nutzen

Um diesem Effekt entgegenzuwirken, sollte Holz gezielt dort genutzt werden, wo der Baustoff seine Stärken ausspielen kann. So setzt etwa die Unipor-Gruppe natürliche Nadelholzfasern als Dämmstofffüllung für die Silvacor-Mauerziegel ein. Sie leisten einen hohen Wärmeschutz und verwenden den Baustoff Holz dabei verantwortungsvoll und sparsam.

Holzfasergefüllte Mauerziegel verbinden die positiven Eigenschaften von Ton und Holz miteinander. Foto: djd/Unipor

Das Resultat ist ein hochwärmedämmendes Mauerwerk, das sich gleichzeitig durch seine Tragfähigkeit sowie Robustheit auszeichnet. Somit lässt sich das Eigenheim in monolithischer Bauweise – also ohne Zusatzdämmung – errichten. Das massive Mauerwerk erreicht Standzeiten von mehr als 100 Jahren. Die Mauerziegel bieten dank der Kombination zweier Baustoffe somit zahlreiche Vorteile und werden auch als „Ziegel-Holz-Hybridbaustoff“ bezeichnet.

Ziegel-Holz-Hybride mit guter CO2-Bilanz

„Ziegel-Holz-Hybride schaffen beste Voraussetzungen, damit das Eigenheim den aktuellen energetischen Anforderungen mehr als nur genügt“, erläutert Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe. Sogar der Passivhausstandard könne so realisiert werden. Auf diese Weise trägt der hochwärmedämmende Hybridbaustoff über Generationen hinweg zur Energieeinsparung bei.

Gleichzeitig punktet der Mauerziegel mit einem vergleichsweise guten Kohlenstoffdioxidfußabdruck: Dank der Holzfaserfüllung ist die Herstellung emissionsärmer als bei herkömmlich verfüllten Dämmziegeln. Dies sowie der positive Klimabeitrag des Mauerziegels tragen zu einer CO2-Bilanz bei, die sich deutlich von anderen monolithischen Wandbaustoffen abhebt.

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