Dorsten. Rund 130 Klima-Demonstranten gingen bei „Fridays for Future“ auf die Straße und zogen lautstark durch die Altstadt.

Organisiert haben Schüler des Gymnasium Petrinum und der Gesamtschule Wulfen die Demo, die am Mittag vor dem „Goldenen Anker startete.

Vorweg mit einem Banner zog Susanne Fraund, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen. Drei Tage vor dem Start der Weltklimakonferenz in Madrid demonstrieren weltweit die „Fridays for Future“-Aktivisten.

Weniger als zuvor, dafür aber ebenso engagiert und zielstrebig, setzten sich an diesem Tag die Dorstener Aktivisten für Klima und Umwelt ein.
„Ich möchte einfach etwas tun“, begründete ein Teilnehmer, der sich spontan dazu bereit erklärt habe, an der Demo teilzunehmen. Seine Tochter habe ihn darauf aufmerksam gemacht.

Bereits zum zweiten Mal dabei war auch die ehemalige Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule Burgi Beste. „Ich finde Fridays for Future, angesichts der Situation in der Welt, sehr wichtig“.

Dazu Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Viele Menschen die heute sind, machen es, aus meiner Sicht, auch sehr glaubwürdig, indem sie persönlich auch ein Zeichen setzen für den Klima-, Natur- und Umweltschutz. Ich glaube, das ist das alles Entscheidende, wenn man am Ende nicht das lebt, was man von Politik und von der Weltgemeinschaft fordert. Dann kann Klima- und Umweltschutz nicht gelingen. Deshalb sind wir gemeinsam gefordert, dafür etwas zu tun. Jeder persönlich für sich, aber sicherlich auch mit guten Rahmenbedingungen. Ich glaube, dann gelingt es uns auch, Ökologie, Ökonomie und sozialen Frieden und Gerechtigkeit gemeinsam in ein gutes Gleichverhältnis zu bringen“.


Petra Bosse
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