Stutenkerl-Essen im Paulinum
Dorsten. Mittlerweile hat das Stutenkerl-Essen im Paulinum Holsterhausen veranstaltet vom Verkehrsverein Dorsten schon Tradition.
Stutenkerle von der Bäckerei Imping liegen auf den Tellern verteilt. Konfitüre und Butter sind aufgetischt. Hier treffen sich Bewohner der Wohlfahrtspflege- und Altenhilfe. Bekannte und Freunde kommen ins Gespräch.
Einst von Walter Schulte initiiert
Einst wurde der Jahresabschluss mit Stutenkerl-Essen vom Ehrenvorsitzenden Walter Schulte in Gang gesetzt. Seither setzte sich das Treffen jährlich fort – und besteht noch immer.

Foto: André Elschenbroich
„Bei uns im Verkehrsverein kommen Natur und Geschichte zusammen“, sagt Harald Stucken, erster Vorsitzender vom Verkehrsverein. „Bei allem was wir tun, ist uns aber vor allem eines wichtig: die Gemeinschaft“, betont er.
Ein schöner Einstieg in die weihnachtliche Zeit
Das gesellige Zusammensein zum ersten Advent ist ein schöner Einstieg in die weihnachtliche Zeit, meint auch Ulrich Keller, zweiter Vorsitzender. Der Verein organisiert seit vielen Jahren Radtouren. Er ist aber auch gemeinnützig tätig – und so kann jeder einen kleinen, freiwilligen Obolus abgeben, wenn er mag.
„Liebe Bewohner, Freunde und Gäste, ich begrüße sie im Paulinum in der Mitte von Holsterhausen vom Verkehrsverein Dorsten und Herrlichkeit“, sagt Stucken. „Auf das Herzlichste und in Dankbarkeit möchte ich Barbara Seppi begrüßen“.
Gesangsdebüt für Barbara Seppi
Zum ersten Mal tritt Barbara Seppi in privater, ehrenamtlicher Mission hier ans Mikro, singt solo und trägt Gedichte vor. In ihr Programm hat sie auch jiddische Lieder eingebaut. „Die jiddische Sprache aus dem Mittelhochdeutschen liegt mir sehr am Herzen“, erklärt sie. „Diese hat wunderbare Worte, ist poetisch, nicht tot und lebt“.

Foto: André Elschenbroich
So gibt sie dem Publikum Denkanstöße mit auf den Weg. Menschen, die den ersten Advent nicht als Startschuss zum Kaufrausch betrachten. Sondern diejenigen, die auf den Nächsten schauen. Auf eine Zeit, wo Familie und Freunde näher zusammenrücken.
Denkanstöße zur Weihnachtszeit
So präsentiert sie adventliches Liedgut für den gemeinnützigen Zweck. Von „Maria durch ein Dornwald ging“ bis „Macht hoch die Tür“ regt sie das Publikum dazu an, mitzusingen. Sie stimmen mit ein. Applaudieren.
Der Verkehrsverein bewegt Menschen in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur auf zwei Rädern. Sondern auch in der Gemeinschaft, die zusammen viel bewirken kann.




























