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Schulen und Kitas ab Montag geschlossen

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Freitag der 13. Die Osterferien werden ab sofort vorgezogen. Alle Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Ab 19. April wird erneut über weiteres Vorgehen entschieden

Mit Spannung erwartet teilte heute um 14.30 Uhr Armin Laschet mit, dass alle Schulen und Kitas in NRW geschlossen werden.

Damit werden die Osterferien ab sofort vorverlegt. Über weitere Vorgehensweise soll am Ende der Ferien am 19. April auf Basis der Erkenntnisse des Robert Kochs Institut erneut entschieden werden.

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Das Landeskabinett hat heute die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen.

Armin laschet
Foto: Land NRW

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hat heute einen für den Alltag vieler Familien bedeutsamen Entschluss gefasst.

Eindämmung der Ausbreitung

Die Einstellung des Unterrichts-betriebs ist eine weitreichende Entscheidung nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern vor allem für die Eltern sowie für unsere Lehrkräfte und Schulleitungen. Dieser Schritt ist nach derzeitigen Erkenntnissen richtig und angemessen. Durch diese Vorsichtsmaßnahme soll ein weiterer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus geleistet werden.

Ein verlässliches Betreuungsangebot für Kinder von Eltern in Berufen, die für die Daseinsvorsorge insbesondere im Gesundheitswesen besonders wichtig sind, wird sichergestellt. Dadurch soll die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems im Besonderen sowie weiterer Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge erhalten und unterstützt werden.“
 
Über die Ausgestaltung dieses Betreuungsangebots sowie über alle weiteren Entwicklungen mit dem Coronavirus werden sämtliche Schulen in Nordrhein-Westfalen durch das Schulministerium kontinuierlich informiert, auch über den Umgang mit den anstehenden Prüfungsverfahren. Grundsätzlich gilt zum jetzigen Zeitpunkt:

  • Die Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen, da an der weitaus überwiegenden Zahl der Schulen die Schülerinnen und Schüler bis zu diesem Zeitpunkt die notwendigen Vorabiturklausuren für die Zulassung zur Abiturprüfung geschrieben werden konnten. Durch flexible Regelungen und Nachschreibtermine ist darüber hinaus sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen ablegen können.
  • Über den Umgang mit anderen Prüfungsformaten – zum Beispiel Zentrale Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentrale Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Feststellungsprüfungen, Prüfungen an Berufskollegs – werden die Schulen zeitnah informiert.
  • Die Bemühungen des Schulministeriums sind darauf ausgerichtet, dass den Schülerinnen und Schülern aus den getroffenen Entscheidungen keine Nachteile hinsichtlich ihrer weiteren Schullaufbahn bzw. Prüfungen entstehen.

„Alle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden regelmäßig überprüft und die Lage fortlaufend neu bewertet. Entscheidungsleitend ist die jeweils aktuelle Einschätzung der Lage durch das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsbehörden. Sie verfügen über die nötige Expertise und informieren regelmäßig über die Gefährdungslage für die gesamte Bevölkerung. Das Ministerium für Schule und Bildung ist darauf vorbereitet, zeitnah auf neue Entwicklungen zu reagieren“, erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Weitere Maßnahmen

Die landeseigenen Kultureinrichtungen bleiben ab sofort bis einschl. 19. April für die Öffentlichkeit geschlossen. Gleichzeitig lautet die Empfehlungen für alle Kultureinrichtungen in städtischer Trägerschaft diese ebenfalls zu schließen.

Ab sofort werden alle Operationen, die nicht unbedingt notwendig sind, bis auf weiteres verschoben werden.

Die Bitte von Armin Laschet lautet: Möglichst soziale Kontakte, Veranstaltungen und unnötige Reisen vermeiden. Zeigen sie sich solidarisch mit den Mitmenschen.

Es muss für alle in erster Linie darum gehen, möglichst viele Menschenleben zu retten und Zeit zu gewinnen, um Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln. „Nordrhein-Westfalen steht wahrscheinlich vor der größten Bewährungsprobe in der Landesgeschichte. Wir haben es mit einem unsichtbaren Gegner zu tun, dessen Bekämpfung unser Land an den Rand seiner Kräfte führen wird“, so Laschet.

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