Besuche von Angehörigen und körperliche Berührungen wieder möglich
Barkenberg. Gute drei Monate mussten nicht nur die Bewohner*innen des AWO Seniorenzentrum Barkenberg, sondern auch Angehörige, Freunde und Bekannte auf den Kontakt und menschliche Nähe verzichten. Die akute Infektionsgefahr machte Besuche, gemeinsame Spaziergänge oder auch Familientreffen unmöglich.
Neben den intensiven Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen stand die Aufrechterhaltung der Kommunikation zu den Familien an erster Stelle. Viele Bewohner*innen entdeckten das Skypen für sich, ließen sich am Fenster besuchen oder versendeten Bilder an die Liebsten. Aber so ganz ohne Körperkontakt – das konnten besonders dementiell veränderte Menschen kaum verstehen.
Engagierte Mitarbeiter im Seniorenzentrum Barkenberg
Mit Balkonkonzerten, einem mobilen Cocktailwagen und intensiver Betreuung gelang es den Mitarbeiter*innen des AWO Seniorenzentrum Barkenberg, die Durststrecke zu meistern. Zum Muttertag wurde in der Gartenanlage am Barkenberger See ein großes Zelt aufgebaut, um kontaktlose Besuche zu ermöglichen.
Die neuen Regelungen für stationäre Einrichtungen im Juli machten Besuche wieder möglich. Natürlich unter strengsten Zugangsregelungen, mit Voranmeldung und entsprechender Einweisung in die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, können die Angehörigen endlich wieder zu ihren Lieben und ihnen auch körperlich nah sein. Die Freude und Erleichterung darüber ist groß.
Foto: Frau Lieselotte Köpke und ihre Tochter Monika Conrads genießen die gegenseitige Zuwendung sichtlich. Die beiden Damen haben sich sehr vermisst und genießen nun die Zweisamkeit.




























