Erster Kreiß-Saal- Nummer 1: Hier die Fragen des ersten Live-Talks im Dorstener KKRN zu Coronazeiten als FAQ (Frequently Ask Questions) zum Nachlesen:
Familienorientierte Geburt im Dorstener Krankenhaus
Infos von Experten für werdende Mütter und Väter, Woopies
- Sarah Höchst, Unternehmenskommunikation
- Claudia Müffler, eine der leitenden Hebammen
- Heike Boland, Leiterin der geburtshilflichen und gynäkologischen Station
Gibt es zurzeit geburtsvorbereitende Kurse im St. Elisabeth-Krankenhaus?
Ja, wir haben jetzt wieder gestartet. Man findet sie bei uns unter KKRN-Aktiv auf unserer geburtshilflichen Seite. Da kann man einfach anrufen und sich für geburtsvorbereitende Wochenend-Kurse anmelden.
Ich habe Blutungen und Schmerzen während der Schwangerschaft und bin unsicher. An wen kann ich mich dann wenden?
Ich kann meinen niedergelassenen Gynäkologen aufsuchen, wenn nichts Hochakutes ist. Ansonsten sind wir 24 Stunden im Haus: Einfach bei uns vorbeikommen und unten an der Zentralen Aufnahme melden und die leiten Sie dann weiter.
Kann ich hier einfach entbinden? Muss ich mich für die Geburt anmelden? Gibt es ein Vorgespräch und gibt es einen bestimmten Zeitpunkt, bis zu dem ich mich entscheiden muss, ob ich in diesem Krankenhaus entbinden möchte?
Man muss entscheiden und sich fragen: Wonach ist mir? Ist mir nach Hochsicherheitstrakt oder nach familiär. Wir präferieren Letzteres. Dann sollte man um die 30. Woche mit unserer gynäkologischen Ambulanz einen Termin ausmachen für die 35. Woche. Da würde ein Gespräch erfolgen, wo wir sowohl nach der Gesundheitsgeschichte schauen als auch nach Wünschen für die Entbindung.
Zudem erfolgt eine ärztliche Untersuchung, in der geschaut wird, ob einer normalen Entbindung nichts im Wege steht oder was sonst für Wünsche oder Probleme da sind. Zur Entscheidungsfindung: Natürlich kann ich mich auch zwei Tage vorher umentscheiden. Wenn ich vorher was Anderes vorhatte und plötzlich doch das Gefühl habe, ich möchte in Dorsten entbinden, dann geht das auch.
Am besten kann man sich für dieses Gespräch schon einige Fragen notieren. Ist das richtig? Kann man sich darauf richtig vorbereiten?
Ja, wir fragen zum Schluss, ob es noch Wünsche oder Fragen gibt und einige haben sich dann einen Zettel vorbereitet, das ist immer gut, weil man dann auch als Schwangere nichts vergisst. Sonst kommen die Sachen auch spontan. Wir erzählen auch ein bisschen, wie es jetzt in der Corona-Zeit läuft. Und meistens ergeben sich die Fragen von allein.
Wenn ich zu so einem Gespräch komme: Darf ich meinen Partner mitbringen oder einen Ersatz für meinen Partner? Mama, Papa, Schwester, bester Freund? Wen darf ich mitbringen?
Wir befinden uns leider in Corona-Zeiten. Das hat einfach gewisse Rahmenbedingungen. Bedeutet, dass alle vorgeburtlichen Termine, die hier bei uns im Krankenhaus stattfinden, allein stattfinden. Das heißt, die Schwangeren melden sich an der Zentralen Aufnahme. Die wissen, wo sie hingeschickt werden. Aber sie müssen dann leider erstmal allein kommen.
Wann trete ich den Weg zum Krankenhaus an? Wenn die Fruchtblase platzt? Wenn die Wehen einsetzen? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich sagen muss: Sachen packen, ab geht die Post?
Grob kann man sagen: Wenn die Wehen so sind, dass ich sie auch spüre, dass sie mich über einen Zeitraum beschäftigen, wenn sie alle fünf Minuten kommen, ist das so die grobe Regel. Wenn ich mir nicht sicher bin, darf ich trotzdem kommen. Wieder nach der Regel: allein nach oben.
Kommen muss ich, wenn die Blase gesprungen ist, wenn es in irgendeiner Weise blutet oder ich mich irgendwie unwohl fühle. Oder ganz normal bei den Wehen.
Ab der wievielten Schwangerschaftswoche kann man bei uns entbinden?
Entbinden kann man im St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten ab der 36. Schwangerschaftswoche. Dann ist die Frühgeburtlichkeit raus und dann kann man hier problemlos entbinden.
Muss ich vor der Geburt einen Corona-Test machen?
Nein muss ich nicht. Wir machen das grundsätzlich so, wenn die Schwangeren zur Aufnahme kommen und wirklich stationär bleiben, dann bekommen sie einen Corona-Test.
Wann wird eine Geburt eingeleitet wird und wie sieht das aus?
Grundsätzlich ist es immer gut, den normalen Wehenbeginn abzuwarten. Sprich: Eigene Wehen. Dann gibt es ein festes Regularium, wenn man den Geburtstermin erreicht hat, geht man zum Gynäkologen oder am Wochenende auch zu uns. Dann wird alle zwei Tage kontrolliert. Ab dem 7. Tag über dem Geburtstermin stellt man sich dann auch nochmal vor und bespricht das weitere gemeinsame Prozedere. Bedeutet entweder, man kommt weiter täglich zur Kontrolle. Doch spätestens ab dem 10. Tag gibt es die Empfehlung, langsam einzuleiten.
Da haben wir verschiedene Möglichkeiten: homöopathisch, mit einem Wehen-Cocktail, mit einer Tablette, die man vor den Muttermund legt oder schlucken kann. Mit einem Gel, das man vor den Muttermund legt. Das ist immer abhängig vom Geburtsbefund. Dann entscheiden wir gemeinsam mit den Ärzten, welchen Weg wir gehen.
Das Wichtigste beim Thema Einleitung und über den Termin gehen, ist die Geduld der werdenden Mütter. Manchmal gibt es das Problem, dass die werdenden Mütter kommen und sagen: Jetzt habe ich aber wirklich keine Lust mehr und es ist alles so beschwerlich. Also gerne Geduld behalten. Die Kinder haben jetzt solange im Bauch gelegen. Da machen die paar Tage auch nichts mehr. Die machen den Braten auch nicht mehr fett, wie man so schön sagt.
Muss man den Mund-Nasen-Schutz auch während oder unter der Geburt tragen?
Wir schützen uns gegenseitig, indem die werdenden Mütter und wir einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wir machen immer eine Sauerstoff-Überwachung, wenn wir mal eine PDA legen. Und dann sehen wir, dass trotz Mundschutz die Sauerstoffversorgung hundert Prozent hat. Es ist das Gefühl von schlechter Luft kriegen, aber man ist gut mit Sauerstoff versorgt. Das Hecheln sollte funktionieren.
Betreuen Hebammen mehrere Geburten gleichzeitig?
Das ist das, was wir unter familienorientierter Geburtshilfe verstehen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit der Eins-zu-Eins-Betreuung sehr hoch. Wir haben 600 Geburten, das sind pro Tag ungefähr ein bis zwei. Meist sind wir zu zweit im Dienst. Also haben wir hier auch häufiger die Chance, allein eine Frau zu betreuen.
Darf mein Partner während der Entbindung bei mir sein? Wann darf er jetzt bei mir sein?
Wenn ich mit Wehen komme, komme ich allein mit meinem Köfferchen zum Kreißsaal. Dann entscheiden wir gemeinsam, ab wann die werdenden Mütter Kreißsaal-pflichtig sind und ab wann der Mann angerufen werden kann. Bitte nicht allein anrufen, sondern in Absprache mit uns.
Darf der Partner bei einem geplanten Kaiserschnitt dabei sein?
Da haben wir eine Halbe-Halbe-Lösung. Auch hier dürfen die Väter nach Absprache zu uns in den Kreißsaal kommen. Im Moment ist es aufgrund von Corona nicht möglich, mit in den OP oder den Aufwachraum zu gehen. Das heißt, wenn die Frauen vorbereitet sind, bleiben die Männer am Kreißsaal und müssen dann leider warten, bis das Kind geboren ist.
Im Idealfall machen wir das sehr gern in einer Teilnarkose, dass es eine Kompromisslösung für die werdende Mutter ist. Und dass die Mütter ihr Kind im OP hinterher kuscheln und herzen können. Wenn die Mütter dann sagen: Na gut, ich trenne mich dann mal von meinem Kind, wissen sie, dass der Vater im Kreißsaal wartet und dann hier das Bonding genau weitergeht.
Nachdem wir das Kind untersucht und gemessen haben, darf der Vater hier das Kind bonden, heißt: Zu sich nehmen. Hautkontakt haben. Wir schauen, wie die Kreißsaal Situation ist, wenn wir Platz haben, holen wir die Mutter auch in den Kreißsaal zurück. Normalerweise gehen sie in den Aufwachraum. Dann würde das erste gemeinsame Treffen auf der Station oder im Familienzimmer folgen.
Bonding ist bei der Geburt sehr wichtig. Aber Bonding ist auch nach der Geburt wichtig.
Bonding heißt First Love. Wann fängt Mutterliebe an? Natürlich kann das auch der Vater machen. Das wird hier gerade auch sehr reich praktiziert. Das Bonding ist ein Allheilmittel. Das erste Bonding animiert zum ersten Stillen. Und man weiß mittlerweile, wenn das erste Bonding im Kreißsaal gut funktioniert hat, setzt sich das Stillen auch gut im weiteren Verlauf fort. Bonding ist ein Allheilmittel für Kinder, die vielleicht auch noch Temperaturschwankungen haben.
Der Haut-auf-Haut-Kontakt nach der Gebärmutter macht die Kinder rasch anpassungsfähig. Das spiegelt sich unter anderem in der Ernährung und der Atmung positiv wider. Als familienorientierte Klinik empfehlen wir das Bonding nicht nur im Kreißsaal sondern zu jeder Tag- und Nachtzeit zu praktizieren. Wir sagen: Der Norweger-Pulli sieht zwar schön aus, aber die nackte Haut fühlt sich doch besser an. Die Mütter bekommen das Baby direkt auf den Bauch, der Vater darf auf Wunsch die Nabelschnur durchschneiden. Hauptsache ist, die Kinder bleiben schön warm, wie unter der Decke.
Wird das Kind auch gewaschen und abgetrocknet? Und wenn ja, wann?
Idealerweise badet man das Kind nicht. Man lässt es genauso. Häufig ist noch ein bisschen Käseschmiere darauf. Das ist der beste Hautschutz, den die Kinder haben können. Die Käseschmiere zieht in die Haut ein. Das erste Bad folgt mit dem eigentlichen Aufenthalt. Es ist familienorientiert nach Wunsch der Mutter. Heute wissen wir, dass die Kinder nicht sofort gebadet werden müssen.
Wir lassen sie die ersten 24 Stunden komplett in Ruhe. Es hat damit zu tun, dass das Kind auch eine Entbindung hinter sich hat. Das dürfen wir nicht vergessen. Eine nackte Haut braucht viel Körperenergie, um sie wieder zu trocknen. Nackte Haut kühlt schnell aus. Ein kühles Kind kann schlecht trinken und hat eine verzögerte Atmung. Also nicht überrascht sein: Aus diesem Grund ist es besser, das Kind nicht sofort zu schrubben.
Stehen, liegen, in die Wanne: Ist es möglich, zwischendurch die Position zu wechseln?
Grundsätzlich sollte man den werdenden Müttern selbst überlassen, wie sie sich positionieren. Es gibt günstige und ungünstige Positionen. Aber die Schwangeren merken selbst, was ihnen guttut. Mobilität ist wichtig. Wir haben eine Ausstattung: kabellose CTGs, ich kann genauso laufen wie auf dem Ball sitzen, im Kreiß-Bett liegen, in der Wanne entspannen. Das ist wichtig. Manche bereiten sich vor.
Unter der Geburt kann ich Homöopathie oder Akupunktur fortsetzen. Von der PDA über die Hypnose lassen sich verschiedene Möglichkeiten anwenden. Wir haben alle gängigen Maßnahmen der Schmerzerleichterung vor Ort. Und das 24 Stunden lang.
Wenn ich eine der Maßnahmen wie Akupunktur für mich in Anspruch nehmen möchte, wo spreche ich das an?
Im Moment muss man sich eine Hebamme suchen, die das macht. Wir können das hier im Haus aufgrund der Besuchsregelung leider im Moment nicht anbieten. Aber wer sich im Vorfeld um eine Hebamme bemüht hat, kann sie fragen, ob sie auch eine geburtsvorbereitende Akupunktur macht.
Wird das Baby auf Coronavirus getestet?
Bei uns im Kreißsaal nicht.
Bei uns auf der Station standardmäßig auch nicht.
Wie sieht das mit dem Stillcafé aus? Findet das weiterhin statt?
Das ist eines der Dinge, die jetzt coronabedingt leider nicht stattfinden können, weil unser Stillcafé sich in den Räumlichkeiten unserer Station befindet. Aufgrund der Besuchsregelung ist es momentan nicht machbar, dass die Besucherströme durchs Haus geleitet werden.
Wir haben es derzeit so geregelt, dass sich jede Frau zur ohnehin vorhandenen Stillberatung bei Problemen jederzeit telefonisch melden kann. Das wird auch reichlich in Anspruch genommen, sodass wir alle abholen können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir es dann telefonisch zu regeln.
Gibt es die Möglichkeit, ein Familienzimmer zu bekommen?
Das ist tatsächlich der Fall. Es ist etwas anders als mit der Besuchszeit, die hier gut geregelt ist. Beim Familienzimmer ist es so, wenn die Mutter zur Entbindung kommt und das Kind ist flotter als dass das Ergebnis eines Corona-Abstriches bei der Mutter vorliegt, wird die Mutter mit ihrem Kind und dem Papa, der auch einen Corona-Abstrich erhält, in einem Zimmer zusammen untergebracht.
Sobald ein negativer Abstrich vorliegt, werden Mutter, Vater und das Kind im Zimmer gemeinsam versorgt. Da Familienzimmer werden nach Zimmerkapazität weitervergeben. Das heißt, wir haben nicht ein Zimmer. Wir bieten alle im Rahmen unserer Möglichkeiten und Umschiebemöglichkeiten an. So hatten wir auch schon sechs Zimmer. Ein bisschen wie Tetris.
Wenn man kein Familienzimmer möchte, wie lange darf der Vater nach der Geburt auf der Station bleiben?
Die Besuchszeit für Mütter gilt auf der Station von 15 bis 20 Uhr. Aber nicht nur eine Stunde. Sondern in der Zeit von 15 bis 20 Uhr. In dieser Zeit darf der Vater kommen. Das ist aber auch tatsächlich auf eine Person beschränkt. Das heißt, er darf auch keinen Ersatz vorbeischicken. Es bleibt dann tatsächlich bei einer Person. Aber in der Zeit bleiben wir großzügiger. Heißt nicht nur eine Stunde, sondern auch länger.
Wenn kein Familienzimmer zur Verfügung steht und ich normal versichert bin, wie viele Frauen liegen in einem Patientenzimmer?
Das sind bei uns immer zwei Frauen und zwei Kinder.
Finden weiterhin Untersuchungen durch Kinderärzte statt – und wenn ja, welche?
Ungehindert. Die Standarduntersuchungen sind ganz klar vorgegeben und die führen wir auch durch. Heißt: Es kommt täglich ein Kinderarzt. Außer am Wochenende. Der Kinderarzt nimmt normale Vorsorgeuntersuchungen vor, nach wie vor wird der Hüftultraschall angeboten. Kinderärztliche Untersuchungen wie den Ultraschall des Kopfes, je nach Geburtsmodus, wo wir auch einen Termin in der Kinderklinik machen. Ansonsten gibt es hier keinerlei Einschränkungen. Die Standarduntersuchungen gehören einfach dazu.
Wie sieht das nach einer ambulanten Geburt aus? Ist hier auch eine Untersuchung durch den Kinderarzt möglich?
Das sind Absprachen, die mit der Mutter geführt werden. Wichtig ist bei den ambulanten Geburten, dass sich die Mutter in jedem Fall schon einmal Gedanken über den Kinderarzt gemacht hat. Wir sprechen mit der Mutter ab, wie wir es am besten für die Familie regeln können.
In welchen Fällen kann es dazu kommen, dass die Mutter mit dem Kind in die Kinderklinik überwiesen werden muss?
Das ist Gott sei Dank sehr selten der Fall, weil die Frauen auch meist erst ab einer relativ späten Schwangerschaftswoche kommen. Von daher ist die Gefahr einer Verlegung recht selten. Wir haben hier alle Möglichkeiten des Krisenmanagements vor Ort. Heißt, wir werden keine Kinder verlegen, die eine angeborene Gelbsucht haben. Das kommt auch durch unsere enge Kooperation mit der Kinderklinik. Da die regelmäßig da sind, können wir uns den Luxus erlauben, Kinder nicht sofort in die Kinderklinik zu verlegen.
Wenn kein Familienzimmer vorhanden ist, kann man ein „Einzelzimmer“ buchen?
Wir haben von den Zimmerkategorien vorn vorneherein teilweise so, dass die Möglichkeit für ein zweites Bett gar nicht da ist. Wir müssen schauen, wie sie belegt sind. Wir haben Privatpatienten, die Anspruch auf ein Einzelzimmer haben. Wenn dann nur noch ein Zweibett-Zimmer da ist, müssen wir es zu einem Einzelzimmer umgestalten. Das zweite Bett würde dann herausgeschoben werden.
Ist eine ambulante Entbindung möglich?
Ja, es ist eine ambulante Entbindung möglich. Man kommt ganz normal wie sonst auch zur Entbindung. Der Vater kommt erst in den Kreißsaal, wenn es soweit ist – und wenn die Geburt mit allem gut verlaufen ist, darf die Frau mit dem Kind das Krankenhaus nach vier Stunden wieder verlassen. Dazu sollte man sich in jedem Fall im Vorfeld um eine Hebamme bemühen, weil die am gleichen Tag und spätestens am nächsten Tag zu einem nach Hause kommen muss.
Wie finde ich eine Hebamme?
Bei uns auf der Seite gibt es eine verlinkte Hebammen-Liste. Da stehen 56 Kolleginnen drauf, die hier im Umfeld arbeiten und auch Frauen bei uns im Haus betreuen. Hier muss man sich leider die Mühe machen und den Telefonhörer zur Hand nehmen und sich möglichst frühzeitig darum kümmern.
Es ist irgendwie zum Selbstläufer geworden, dass die Gynäkologen sagen: In der achten Woche müssen Sie sich um eine Hebamme bemühen. Manchmal kann man da spät noch dazwischen rutschen, aber dafür muss man sich durchtelefonieren. Alle dürfen sich sicher sein: Frau kann gebären. Wir werden das schon gemeinsam wuppen.
Bekommt das Baby während des Aufenthalts Kleidung gestellt?
Ja. Es gibt Kleidung trotz Bonding. Bei uns ist es individuelle Kleidung, die auch ganz hübsch für Babyfotos ist.
Was gibt es, was Sie als Herzenswunsch den Eltern und Freunden mitgeben möchten?
Was schenken wir euch zur Geburt? Es ist nicht der 35. Strampler, der selig macht. Aber Freunde machen sich unbezahlbar, wenn es Gutscheine sind. Für Mittagessenkochen. Für „Einen Korb Wäsche bügeln“. Für einmal Fenster putzen. Mit dem neuen Kind in der Familie sind Vater und Mutter erst einmal sehr beschäftigt und dann sind solche praktischen Hilfen viel sinnvoller als der 35. Strampler, aus dem das Kind schnell herausgewachsen ist.




























