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Alltagsmasken – Eigenschutz und Schutz für Andere

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Appell der Bundesärztekammer: Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden

Berlin (pd). Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes, bzw. der Alltagsmasken.

Gemeinsames Statement von BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt und den BÄK-Vizepräsidentinnen Frau Dr. Ellen Lundershausen und Frau Dr. Heidrun Gitter zum aktuellen Infektionsgeschehen:

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„Auch vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist das deutsche Gesundheitswesen nach wie vor gut aufgestellt. Wir müssen allerdings sehr darauf achten, wie sich die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe bei Covid-19 entwickelt und jetzt die entsprechenden Schutzkonzepte für Menschen mit einem erhöhten Risiko anpassen. Das gilt insbesondere für die Orte, wo ältere Menschen zusammenleben, also beispielsweise in Seniorenheimen. Alle anderen älteren Menschen sollten im Umgang mit Anderen besondere Vorsicht walten lassen“.

Selbstansteckung durch Alltagsmasken wird reduziert

Die Bundesärztekammer betont, dass Studien darauf hinweisen, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert werde. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiere aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Die Präsidenten der Landesärztekammern und Mitglieder des Vorstandes der Bundesärztekammer sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der nachfolgenden Fachgesellschaften und Institutionen/Organisationen stellen ausdrücklich fest:

Pandemie selbst sollte nicht bagatellisiert werden

„Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent ist, sind die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Diese resultieren für die Bürger, Patienten und für unser Gesundheitswesen aus der großen Zahl der Erkrankten, dem Fehlen einer wirksamen Behandlung und der deswegen drohenden Überlastung unseres Gesundheitswesens“.

Auch durch nicht aufrecht zu erhaltende bzw. nicht in Anspruch genommene medizinische Leistungen kommen Patienten zu Schaden. Höchstes Ziel muss daher die Vermeidung von Erkrankungs- und Todesfällen sein, egal in welchem Alter.

Alltagsmasken sind ein wichtiger Beitrag

Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-L-Regeln sind ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Für alle und auch im eigenen Interesse.

  • Präsident der Bundesärztekammer, Dr. med. Klaus Reinhardt
  • Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Heidrun Gitter (zugleich Präsidentin der Ärztekammer Bremen)
  • Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Ellen Lundershausen (zugleich Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen)
  • Bundesärztekammer Vorstand und Marburger Bund Bundesverband, Dr.med. Susanne Johna
  • Bundesärztekammer Vorstand, PD Dr. med. Peter Bobbert
  • Sächsische Landesärztekammer, Erik Bodendieck
  • Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. med. Andreas Crusius
  • Ärztekammer Hamburg, Dr. med. Pedram Emami
  • Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Johannes Albert Gehle
  • Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. med. Simone Heinemann-Meerz
  • Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke
  • Ärztekammer Schleswig-Holstein, Prof. Dr. med. Henrik Herrmann
  • Ärztekammer Berlin, Hon. Prof. (DPU) Dr. med. Günther Jonitz
  • Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis
  • Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. med. Wolfgang Miller
  • Ärztekammer des Saarlandes, SR Dr. med. Josef Mischo
  • Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Edgar Pinkowski
  • Bayerische Landesärztekammer, Dr. med. Gerald Quitterer
  • Landesärztekammer Brandenburg, Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz
  • Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker
  • Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen und Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
  • Ständige Kommission „Leitlinien“ der AWMF, Prof. Dr. med. Claudia Spies
  • Cochrane Deutschland, Prof. Dr. Jörg Meerpohl
  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Univ. Prof. Dr. med. Rolf Rossaint
  • Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Dr. med. Uwe Janssens
  • Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Prof. Dr. med. Stefan John
  • Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie, Prof. Dr. med. Petra Gastmeier
  • Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Dr. med. Ute Teichert

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