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Wird es zukünftig keinen Media Markt mehr in Dorsten geben?

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Von den derzeit 419 Märkten in Deutschland sollen voraussichtlich 13 Märkte geschlossen werden – Trifft der Sparkurs auch den Dorstener Media Markt?

Vor dem Hintergrundgrund der Covid-Pandemie und aus Sicht der Geschäftsführung, sei es unumgänglich Märkte in Deutschland zu schließen. Im Zuge der beschriebenen Maßnahmen werden bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 voraussichtlich bis zu 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen.

Auf Nachfrage der Redaktion teilt MediaMarktSaturn Retail Group Corporate Communications mit, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine detaillierten Aussagen getroffen werden können. Fakt jedoch sei, dass es sich bei der Schließung ausschließlich um solche Märkte handelt, bei denen das Unternehmen nach sorgfältiger Analyse festgestellt habe, dass sie sich nicht dauerhaft wirtschaftlich betreiben lassen. „Es ist daher unsere unternehmerische Pflicht, dass wir unsere Abläufe, Prozesse und auch unsere Investitionsstrategie kontinuierlich überprüfen und an deutlich veränderte Rahmenbedingungen anpassen“, so eine Pressesprecherin von MediaMarktSaturn.

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Mit Augenmaß

Grundsätzlich werde das Unternehmen bei der Umsetzung der erforderlichen Schritte, die bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 abgeschlossen sein sollen, verantwortungsvoll, mit Augenmaß und absolut fair vorgehen.

Die COVID-19-Pandemie beeinflusse auch die Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit des Unternhemen. COVID-19 habe das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachhaltig verändert. Immer mehr Kunden würden ihre Einkäufe online erledigen, teilt das Unternehmen weiter mit.

Onlinehandel hat sich verdoppelt

Die weltweite Entwicklung gelte auch für das Geschäft von CECONOMY/MediaMarkt Saturn. Als größte Landesgesellschaft der Unternehmensgruppe sei die MediaMarktSaturn Deutschland hiervon in einem besonderen Maße betroffen: Der Online-Anteil am Gesamtumsatz habe sich laut Mitteilung hierzulande im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 mehr als verdoppelt.

Der Blick soll auf das wachsende Online-Geschäft liegen, wie etwa Investitionen in den Ausbau. Die Optimierung der Logistik soll erhöht werden. Zugleich sei es zwingend erforderlich, die Anzahl und die Größe der stationären Märkte auf die neuen Gegebenheiten auszurichten. Dabei gehe es nicht zuletzt um eine signifikante Senkung der Mietkosten. „Zugleich müssen wir aber auch festhalten, dass unser Veränderungsprozess, der durch die COVID-19-Pandemie nochmals beschleunigt wird, auch mit einem unvermeidlichen Stellenabbau verknüpft ist“.

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