SPD will der Entwicklung Wulfens weitere Schritte folgen lassen.
Von der Ansiedlung innovativer Technologie-Unternehmen bis zum Bau einer Umgehung der B58.
Als „großen Wurf“ sieht die SPD die angekündigte Ansiedlung von Levi Strauss und damit die Schaffung 650 neuer Arbeitsplätze in Wulfen. Ein großer Wurf, dem noch weitere folgen sollen. Die Ideen sind mannigfaltig.
So bittet Ortsverbands-Vorsitzende Swen Coralic Bürgermeister Tobias Stockhoff zu prüfen, ob sich die Ansiedlung von Unternehmen aus den innovativen Branchen Wasserstoff-Technologie, Energiespeicherung, Luft- und Raumfahrt oder auch Satelliten- und Wetterdiensttechnik in Wulfen verwirklichen lasse. Eine Nummer zu groß gedacht? In einem gemeinsamen Ratsantrag im Juni 2020 haben sich jedenfalls CDU, SPD, Grüne und FDP schon einmal für einen Vorstoß in diese Richtung ausgesprochen.
Verkehrsbelastung erheblich minimieren
Ob und welche Nachbarn Levi Strauss zukünftig noch bekommen wird – die SPD will im Vorfeld schon Voraussetzungen für die notwendige Infrastruktur schaffen. Es müsse „offen über den Bau einer Umgehung der Bundesstraße 58 diskutiert werden, insbesondere die Westumgehung, die durch das vorhandene Gewerbegebiet führt“. Die lasse sich „vergleichsweise schnell umsetzen und würde den Kern von Alt-Wulfen deutlich entlasten“, so der SPD-Vorschlag.
Auch über Schallschutzmaßnahmen müsse beraten werden. Es sei wichtig „frühzeitig eine Lösung zu finden, um die zunehmende Verkehrsbelastung erheblich zu minimieren“, meint Coralic. Außerdem könnten Verkehrsströme durch moderne Technologien so gesteuert werden, dass vor allem Schwerlast-Transporte frühzeitig über die Autobahnen umgeleitet werden können.
Um der Forderung nach der sogenannten Westumgehung (L608n) Nachdruck zu verleihen, rufen die Sozialdemokraten den Bürgermeister und die CDU auf, „gemeinsam auf allen Ebenen (Politik und Verwaltung) die Idee voranzutreiben“.




























