Dorsten: Weniger Leerstände durch Zuschuss von 348.000 Euro bis Ende 2023.
Neue Geschäftsleute sollen von geringerer Miete profitieren.
Im Rahmen des Sofortprogramms zur Stärkung von Innenstädten und Zentren in NRW fließen bis Ende 2023 Fördermittel in Höhe von 348.000 Euro in die Dorstener Altstadt. Mit dem Geld will die Stadt leer stehende Ladenlokale vorübergehend anmieten und dann günstiger an neue Geschäftsinhaber weitervermieten.

Mit dieser Subventionierung soll neuen Ladenlokalen der Geschäftsstart erleichtert werden und zunehmenden Leerständen in der Altstadt entgegengewirkt werden. Ziel ist außerdem, möglichst viele „handelsfremde Nutzungen“ wie etwa gastronomische, kulturelle oder Freizeiteinrichtungen zu unterstützen und zu fördern.
Erste Geschäfte schon im Sommer
Bis Ende April haben sich bereits zwölf Interessenten auf die Förderung beworben. Mehrere Anfragen gibt es dabei zu sogenannten Unverpackt-Läden, zu zwei Büro-Nutzungen, einer Gastronomie, einem Kulturangebote und anderen Handelskonzepten. Die Bewerber werden nun durch das Citymanagement, Windor und die Stadtagentur beraten. Bis Ende 2023 können in etwa sieben Nutzungen für jeweils maximal zwei Jahre gefördert werden. Schon im Sommer dieses Jahres könnten die ersten Geschäfte öffnen, gibt sich die Stadt optimistisch.
Während der Umsetzungszeit des Sofortprogramms können grundsätzlich alle im Kernbereich der Innenstadt ansässigen leer stehenden, ungenutzten Ladenlokale berücksichtigt werden. Auf Initiative des Citymanagers wurden alle erreichbaren Immobilieneigentümer von Geschäfts-Leerständen angesprochen und haben grundsätzliches Interesse an der Anwendung des Sofortprogramms gezeigt.




























