Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Diese beiden Vogelkinder kamen am Sonntag krank im Tierheim Dorsten an.
Wie das Tierheim mitteilt, war das Gefieder durch eine klebrige Rühreimasse verklebt, womit die Finder die kleinen Piepmätze, natürlich in guter Absicht, leider gefüttert haben. So kamen die Kleinen mit Bauchweh und schlimmen Durchfall im Tierheim an.

Fakt ist, dass jedes Jahr zur Brutzeit sich die Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind, häufen.
Es gibt hierzu einige wichtigen Punkt, welche die Finder beherzigen sollten, wenn sie einen Jungvogel irgendwo sitzen sehen. Nicht jeder kleine Piepmatz ist alleine, wenn wenn er aus dem Netz gefallen ist. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder. Sie stehen durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.
Deshalb sollte auf keinen Fall ein solches Tiere aufgenommen werden, sondern sie an Ort und Stelle belassen.
Deshalb sollte sich jeder die Fragen stellen:
Braucht der Vogel wirklich Hilfe?
Hierbei gilt, darauf weist das Tierheim Dorsten hin, bitte nicht einfach jeden Ästling einsammeln. Und wenn es gar nicht anders geht, dann ein kleines Nest aus einem Handtuch in einem Karton formen, Vogelkind aufrecht reinsetzt und auf keinen Fall FUTTER und WASSER geben!!!.
Wo kann ich mich melden?
Erste-Hilfe in solchen Fällen rund um die Uhr gibt es schnell und unkompliziert in der Facebook-Gruppe Wildvogelhilfe-Notfälle. https://www.facebook.com/groups/Wildvogelhilfe/?ref=share




























