Bürgermeister Tobias Stockhoff und der ausgeschiedene Kämmerer Hubert Große-Ruiken haben den Haushaltsplan für das Jahr 2022 vorgelegt.
Der Etat hat ein Volumen von rund 240 Millionen Euro, ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen und kalkuliert am Jahresende mit einem kleinen Überschuss von knapp 350 000 Euro. Auch die Finanzplanung für die Folgejahre weist jeweils Überschüsse aus.
Die größten Einnahmeposten sind:
- Schlüsselzuweisungen des Landes (46,5 Millionen Euro)
- Anteil an der Lohn- und Einkommenssteuer (38,8 Millionen Euro)
- Gewerbesteuern (27,3 Millionen Euro)
- Grundsteuern (19,7 Millionen Euro)
Corona-Kosten: 19 Millionen Euro bis 2024
Nicht eingerechnet sind hier die „Corona-Kosten“, die Städte in ihren Haushalten isolieren dürfen. Der Kämmerer schätzt, dass sich diese Kosten bis 2024 auf bis zu 19 Millionen Euro summieren werden. Hauptursache sind geringere Einnahmen aus den städtischen Anteilen an der Lohn- und Einkommenssteuer. Hubert Große-Ruiken hat dem Rat dazu vorgeschlagen, diese Kosten nicht ab 2024 über 50 Jahre abzuzahlen, sondern aus dem bis dahin gebildeten Eigenkapital der Stadt abzulösen. Denn: „Das wäre eine Last, die wir unseren Kindern und Enkeln nicht aufbürden sollten. Unsere Kinder und Enkel werden genug andere Lasten zu tragen haben, die wir ihnen hinterlassen.“




























