StartStadtteileLembeckRettungsdienst zu langsam - Lösung verzögert sich

Rettungsdienst zu langsam – Lösung verzögert sich

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Foto: Petra Bosse

Gutachten fordert zwei Rettungswachen in Wulfen

Der Neubau in Lembeck ist erst in fünf Jahren geplant. Behelfswache geht nicht vor 2023 in Betrieb.

Schon seit Verabschiedung des Rettungsdienstbedarfsplanes Ende 2017 ist es bekannt: Die Einhaltung der „Hilfsfrist von zwölf Minuten zu mindestens 90 Prozent“ wurde und wird in den Ortsteilen Wulfen, Lembeck und Rhade „deutlich verfehlt“. Rettungswagen sind also meist nicht innerhalb dieser Frist am Einsatzort. Grund: Die Anfahrtswege sind zu lang.

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Einsatzbereich unterteilen

Laut Gutachten fehlen in diesem Bereich zwei Rettungswachen, die jeweils mit einem Rettungswagen durchgehend besetzt sein müssten. Durch diese Unterteilung des Einsatzbereichs Dorsten/Wulfen mit zwei Standorten könne die Hilfsfristvorgabe eingehalten werden.

Ursprüngliche Standortidee geplatzt

Doch für die Rettungswache in Lembeck fehlt jetzt doch das Grundstück. Die bisherigen Eigentümer der ins Auge gefassten Fläche seien „kurzfristig von ihrer Zusage des Grundstückverkaufs an die Stadt Dorsten zurückgetreten“, so die Verwaltung.

Behelfsrettungswache nicht vor 2023

Eine Alternative ist mit einer geplanten Gewerbegebietserweiterung in Lembeck schon gefunden. Das Problem: die Rettungswache könnte dort frühestens in fünf Jahren stehen. Was also tun? Die Stadt plant aktuell für diese fünf Jahre eine „temporäre Behelfsrettungswache“ im Ortsteil Lembeck. Doch auch die werde „2022 noch nicht in Betrieb gehen“ können.

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