Die Stadt Dorsten hat nach dem Auto-Korso von Impfgegnern am vergangenen Montagabend Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.
Grund sind „Beleidigung und üble Nachrede“ sowie „alle in Betracht kommenden Delikte“, heißt es in dem Schreiben an die Staatsanwaltschaft.
Montagabend, gegen 21 Uhr: Der Auto-Korso erreicht die Borkener Straße in Holsterhausen. Eine Bürgerin filmt die Protestierenden in Wort und Bild. In dem Video sind folgende Lautsprecherdurchsagen zu hören: „Herr Stockhoff, ja der ist feige. (…) Wir geben ihm das Mikrofon, dann diskreditiert er sich selber. Da sind ja sowieso schon ein paar Korruptionsskandale bei ihm gewesen, glaube ich, habe ich gehört, ne.“
Und weiter: „Die Menschen in Dorsten brauchen einen guten Vertreter, nicht einen gehirngewaschenen Merkel Hitlerjungen.“
Staatsanwaltschaft muss jetzt prüfen
Aussagen, die nach Ansicht der Stadt „beleidigenden Inhalt“ haben und den „Tatbestand der üblen Nachrede“ erfüllen. Dies zu prüfen und gegebenenfalls ein Strafverfahren einzuleiten, obliegt jetzt also der Staatsanwaltschaft.
Auto-Korso und Gegen-Demo am Freitag
Zur nächsten Aktion der Impfgegner (Freitag, 19 Uhr, am Platz der Deutschen Einheit) soll es auch eine Gegen-Demonstration geben. Dazu ruft das Bündnis „Dorsten gegen Rechts“ auf. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Lippetor. Von dort aus will man durch die Altstadt Richtung Recklinghäuser Tor ziehen.




























