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Literatur to go: Bücherschrank für Dorsten-Lembeck

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Literatur to go: Bücherschrank der Katholischen Pfarrgemeinde und Westenergie lädt zum Tauschen und Schmökern ein

  • Öffentliche Mini-Bibliothek für Dorsten-Lembeck
  • Erstes Stadtmöbel des Energieunternehmens steht bereits seit 2014 in Dorsten

Rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche Spannung, Unterhaltung und Information? In Dorsten- Lembeck ist genau das jetzt möglich. Am Dienstag wurde auf der Schulstraße vor der ehemaligen Laurentiusschule ein öffentlicher Bücherschrank für ausgelesene Literatur aufgestellt.

Bücherschrank-Dorsten-Lembeck
Sie enthüllten den neuen, öffentlichen Bücherschrank vor der ehemaligen Laurentiusschule (v. l.): Alfred Voss, Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde Laurentius, Ursula Küsters, Bücherschrankpatin, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Markus Droste, Kommunalmanager bei Westenergie und Ludwig Drüing, Projektinitiator und Bücherschrankpate. Foto: Presse

Mini-Bibliothek

Die Idee zum Aufstellen einer solchen Mini-Bibliothek wurde von Ludwig Drüing von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius Lembeck/Rhade an den Energiedienstleister Westenergie herangetragen, der sich bereit erklärte, die Kosten mit der Pfarrgemeinde zu teilen. Gemeinsam mit der Stadt Dorsten und mit Hans-Jürgen Greve, der die Bücherschränke entworfen hat und baut, einigte man sich auf den jetzigen Standort in unmittelbarer Nähe zur Laurentiusschule und dem Busbahnhof.

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Ludwig Drüing und Ursula Küsters sind ehrenamtlich Paten

Ludwig Drüing und Ursula Küsters haben sich bereit erklärt als ehrenamtliche Paten für den Bücherschrank zur Verfügung zu stehen. Gemeinsam werden sie künftig auf den Bücherschrank achten; sie sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

„Die Bücherschränke von Westenergie sind ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff. Und Westenergie Kommunalmanager Markus Droste ergänzt: „Wir kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, dass sich die Bücherschränke schnell zu Treffpunkten des Literaturtausches entwickeln, an denen die Menschen ins Gespräch kommen.“

Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

Bücherschrank besteht aus wetterfestem Cortenstahl

Der neue Bücherschrank besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Er hat eine Höhe von 1,80 Meter, eine Breite von 68 Zentimetern und eine Tiefe von 52 Zentimetern. Seine Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Insgesamt haben etwa 180 Bücher Platz.

In Dorsten steht bereits seit 2014 ein Bücherschrank auf der Recklinghäuser Straße in Höhe der Hausnummer 20. Inzwischen gibt es über 270 Bücherschränke der Westenergie.

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